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Mehr Sicherheit beim Fesseln!

Immer wieder hört man von irgendwelchen Unfällen beim Fesseln, speziell bei Hänge-Bondages. Und das passiert sowohl erfahrenen Fesslern, als auch Leuten, die noch nicht so viel Praxis haben. Doch die meisten Unfälle – ich rede hier von abgequetschten Nerven, tauben Hautpartien, überdehnten Gelenken und nicht von oberflächlichen Hautabschürfungen – lassen sich vermeiden.

Wenn ich mich so umschaue beim mehr oder weniger öffentlichen Fesseln, bin ich immer wieder verblüfft, wie lange die Modelle (ich wähle diesen neutralen Ausdruck, auch wenn ich meine „Modelle“ eher als Fessel-Partnerinnen sehe) hängen gelassen werden. Und mit jeder Minute nimmt das Risiko zu. Nach meiner mehr als eineinhalb Jahrzehnte langen Erfahrung mit um die 250 verschiedenen Modellen weiß ich sicher, dass eine maximal zwei Minuten dauernde Suspension fast nie länger anhaltende Schäden verursacht. Bei fünf Minuten sieht das schon anders aus und die Chancen einer Fallhand (kraftlose Hand, die sich nicht mehr heben lässt) nach 10 Minuten Hängen steigen exponentiell.

Natürlich gibt es erfahrene Modelle, deren Körper auch mit 20 oder 30 Minuten Hängen unfallfrei umgehen kann, aber die sind eher die Ausnahme.
Auf der anderen Seite sind es natürlich Modelle und Fessler, die Spaß am langen Rumhängen haben und das ganze vielleicht noch mit ein paar Progressionen oder weil sie so lange brauchen um beeindruckende Bilder zu machen, die man dann auf Facebook oder so stellen kann. Gut, das klingt böse, aber manchmal geht es – wenn ich die Leute so reden höre – eben wirklich um die schicken Bilder und weniger um das gemeinsame Erleben des Fesselns.

Da wird eine Hand taub oder kribbelt – aber das Modell sagt nichts, weil es die Situation nicht stören will. Da fesselt ein Fessler etwas, was das Modell will oder was er irgendwo gesehen hat und verlässt dabei den Bereich, wo er sich sicher fühlt, aber er sagt nix, weil …

Ich glaube, dass es viel intensiver wäre, wenn man sich mehr auf das „Boden-Turnen“ kapriziert. Wie sagte Yukimura – einer der erfahrensten japanischen Fessler und Lehrer von Osada Steve: „Suspensions sind für die Bühne und für Angeber“.

Das ist sicherlich etwas derbe ausgedrückt und soweit würde ich nicht gehen. Aber man sollte sich vielleicht überlegen, ob nicht oft weniger mehr und sicherer besser ist.

Übrigens es gibt ein paar sehr hilfreiche Tipps für Modelle, worauf sie beim Fesseln achten sollen. Denn es liegt nicht nur in der Verantwortung des Fesslers, dass alles unfallfrei abläuft, sondern auch in der des Modells. Daher ist ein gut informiertes Modell auch sicherer für den Fessler, auch wenn sie eher mal kritische Fragen stellt.

Besonders lesenswert von der Seite Fushicho Shibari: Rope Bottoming – Infos und Hinweise

Und bisher nur in englisch die Broschüre zum Ausdrucken von Clover von Kinkyclover

Dann mal weiter aufregendes, berührendes, intensives Fesseln!

Matthias

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