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Advent, Advent ...

Ok, bisher deutet nichts auf weiße Weihnacht in den niederen Lagen Deutschlands hin. Draußen ist es zwar kühl, aber auf den Weihnachtsmärkten kann man seinen Glühwein auch ohne Handschuhe zu sich nehmen.
Und wie immer stellt sich die Frage, was schenkt man seinen Liebsten, besonders denen, die wie ich auf SM stehen. Mein Vorschlag: Eine Weihnachts-Session.
Dazu braucht man einiges an Ausrüstung, daher hier der Einkaufszettel:
4 rote Tafelkerzen mit niedrigem Schmelzpunkt (bitte testen, wenn’s rote Flecken vom Wachs gibt, ist das Wachs zu heiß – natürlich geht es um die Flecken der Haut und nicht die Wachstropfen, die natürlich rot auf der haut leuchten) plus Kerzenhalter zum Anklemmen
1 Packung Lametta in der Lieblingsfarbe des Partners
4 Christbaum-Kugeln (am besten sind die aus Plastik in Glasoptik, weil sie nicht kaputt gehen, wenn man sie fallen lässt).
1 Dutzend Strohsterne.
3 rote Äpfel mit Stiel plus jeweils 20 Zentimeter stabilen Zwirn.
1 Räucherkerze mit Tannenduft (für die Stimmung)
1 Bündel Tannenzweige aus der Öko-Baumschule (alternativ kann man natürlich die Tannenzweige mit lauwarmem Wasser unter Zugabe von etwas Spülmittel reinigen)
15 Meter Hanf- oder Juteseil, unbehandelt.
1 mindestens 3 mal 3 Meter großes Stück Abdeckplane (ein oller Teppich tuts auch)
2 kernlose Mandarinen
Und jetzt schreiten wir zur Tat. Geeignet ist einer der gemütlichen Adventsabende, wenn es nichts Interessantes im Fernsehen gibt, das Wetter einen lieber drinnen bleiben lässt und die Kinder auf einer Adventsfeier abgestellt sind. Natürlich eignet sich auch eine SM-Party oder die wöchentliche Sklavinnen-Vorführung. Doch die Vorweihnachtszeit ist ja eher durch Besinnlichkeit gekennzeichnet und da bietet sich das traute Heim als Spielplatz am ehesten an. Und hier können Spiele auch am besten mit offenem Ende laufen.
Na gut, Ort und Zeit haben wir jetzt, das freiwillige Opfer auch. Dann kann das Spiel beginnen.
Zuerst geht’s noch um den Advent. Wir machen also die Räucherkerze an und lassen sie ein wenig wirken. Dann nehmen wir die roten Tafelkerzen und stecken sie unserem Spielpartner der Reihe nach (je nach Vorliebe beginnen wir unten oder oben) in die dafür vorgesehenen Körperöffnungen. Das gibt es bei Männern zwei, bei Frauen drei. Am besten packt man die überzähligen Kerzen zur einen schon dort reingestopften in den Mund. Daß es bei Männern dort eine mehr ist, macht nichts, denn Männer haben einfach die größere Klappe.
Dann werden die Kerzen angezündet. Vorher sollte man sein liebstes Stück natürlich auf die ausgebreitete Plane stellen, damit es diese hässlichen Wachsflecken im Teppich nicht gibt.
Nachdem alle Kerzen angezündet sind, kann man wahlweise selbst „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …“ singen oder alle Strophen von seinem Liebsten singen lassen, was natürlich durch die Kerzen im Mund etwas erschwert wird.
Wenn man sich dann so in die geeignete vorweihnachtliche Stimmung gebracht hat, geht es langsam weiter. Ob man dazu die Kerzen entfernt, oder sie wegen der stimmungsvollen Beleuchtung brennen lässt, sei jedem selbst überlassen.
Die Kerzenhalter brauchen wir nicht für die Kerzen, die kann man dafür sehr schmückend an seinem Liebsten anbringen (der genaue Ort bleibt der eigenen Kreativität überlassen, Achtung, wenn die Klemmen zu gemein sind, sollte man sie vorher entschärfen). Die dadurch entstehenden Geräusche muß man in Kauf nehmen, denn für die Optik brauchen wir jetzt die Christbaumkugeln, die wir statt der Kerzen an den Halter befestigen.
Sollte besonders bei den Männern jetzt etwas in der Gegend rumstehen, kann man an diesem Teil mit dem Lametta einen schmückenden Akzent setzen.
Das Seil wird jetzt um den Oberkörper geschlungen, „Freistil-Bondage“ ist angesagt. Dann steckt man die Tannenzweige möglichst gleichmäßig zwischen Seil und Haut fest.
Ein paar Strohsterne vervollkommnen die Stimmung. Und wer die Kerzenhalter noch ein bisschen mehr belasten will, der hängt jetzt die Äpfel auf.
Zum Schluss kann man dann die Kerzen aus dem Mund entfernen und seinem Liebsten mit einer geschälten Mandarine den mund stopfen, während man beim betrachten die zweite Mandarine isst.
So, das war’s. Wie es weiter geht, müsst ihr euch selbst ausdenken.
In diesem Sinne wünschen ich und die gesamte Redaktion euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch,

Matthias
vgwort