Hamburg: SM auf St. Pauli noch spannender
Es wird noch spannender für SM-Leute auf St. Pauli.
Ab dem 11. Dezember 2007 führt Hamburg als erstes deutsches Bundesland sogenannte Waffenverbotsgebiete ein, in denen nicht mehr erlaubt ist, unter anderem Messer und ähnliche gefährliche Gegenstände mit sich zu führen. Zuwiderhandlungen können mit Geldstrafen geahndet werden.
Diese Verordnung kann sich wohl leider auch auf den Umgang mit unseren "Spielgeräten" auswirken:
Die "Verbotszonen" sind mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet.
Zu den verbotenen "Waffen" zählen auch folgende Gegenstände:
* Hieb-, Stoß- und Stichwaffen
* Messer aller Art, auch Taschenmesser, Werkzeugmesser, wie etwa Leatherman oder Victorinox
* Knüppel aller Art (Baseballschläger, u.ä.)
Eine schriftliche Rückfrage bei der Polizei Hamburg und mehrere Telefonate mit der zuständigen Abteilung betreffend dem Handling bei SM-Veranstaltungen ergab:
Besucher der Gebiete dürfen grundsätzlich keine von den in der Verordnung genannten Gegenstände mitbringen. Ausnahmen für SM-Veranstaltungen sind nicht
vorgesehen.
Den Volltext der Verordnung kann man hier herunterladen.
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Den Besuchern von SM-Veranstaltungen in diesen Gebieten bzw. Leuten, die durch diese Gebiete etwa in die UnSchlagbar gehen, empfehlen wir, ihre "Spielgeräte" nicht mehr offensichtlich sichtbar zu einer SM-Party mitzunehmen (das gilt auch für Rohrstöcke, Peitschen und Gerten).
Eine nicht ganz legale, aber zumindest guten Willen zeigende Möglichkeit die Sachen zu transportieren, wäre in einem "abgeschlossenen Behältnis", also auch einem abgeschlossenen Alukoffer, wie ihn wir SM-Leute so gerne mit uns schleppen. Dies ist aber nur erlaubt, wenn man auf dem Weg zur "Arbeit" ist - in diesem Falle raten wir den betroffenen Partybesuchern, dass sie angeben, eine Performance zu machen, bei der sie die inkriminierten Utensilien brauchen. Ob das funktioniert, ist leider nicht sicher.
Es wird wohl nicht nur dann, wenn etwas vorfällt nach Messern und anderen gefährlichen Gegenständen gesucht, sondern auch stichprobenartig direkt auf der Straße.
Handfesseln, Handschellen und sonstiges Equipment fällt nicht unter diese Verordnung.
Die Schlagzeilen Redaktion hofft, dass die zuständigen Behörden bei der Umsetzung dieser Verordnung das entsprechende "Augenmaß" besitzen und weist darauf hin, dass für die obigen Hinweise keine Haftung übernommen wird bzw. jeder eigenverantwortlich handelt. Die nächsten Wochen werden jedenfalls zeigen, wie es die Polizei-Kollegen vor Ort handhaben werden. Unsere Einschätzung bisher: Cool bleiben, abwarten und Spaß haben.
Wir lassen uns unsere Partys nicht kaputt machen. Daher wünschen wir euch und uns weiterhin lustvolle SM-Inszenierungen und schöne SM-Sessions auch und gerade in St. Paulis Partylocations.
Aktualisert am 13.12.07




