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2009-01-15

Schlagzeilen-Kino "Die Klavierspielerin am 15.1.09 in der UnSchlagBar

[SWL] Unter dem Motto "Licht aus - Vorhang auf - Film ab" bringt das Schlagzeilen-Kino am Donnerstag, den 15. Januar 2009 mit Beginn um 20.00 Uhr in der UnSchlagBar (s.u.)

"Die Klavierspielerin"
Originaltitel: La Pianiste
2001, Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen
131 Minuten
Regie: Michael Haneke
Isabelle Huppert: Erika Kohut
Annie Girardot: Ihre Mutter
Benoît Magimel: Walter Klemmer
Susanne Lothar: Frau Schober
Udo Samel: Dr. Blonskij
Anna Sigalevitch: Anna Schober
Cornelia Köndgen: Fräulein Blonskij

Es handelt sich dabei um eine Verfilmung des Romans "Die Klavierspielerin" der österreichischen Autorin und Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

Die Story:
Erika Kohut Isabell Huppert gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter Annie Girardot zusammen. Manchmal flieht sie aus diesem Umfeld.

Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie alsVoyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten Benot Magimel sich in den Kopf setzt, sie zu verführen. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Nach einem ersten missglückten Versuch der Annäherung versuchen beide das Spiel weiterzuführen und zwar jeder nach den jeweils eigenen Regeln. Es wird ein Kampf...

Über den Film:
Michael Haneke erforscht die sadomasochistische Beziehung zwischen Erika und ihrer Mutter genauso wie das von Unverständnis und Intoleranz geprägte Verhältnis zwischen Erika und Walter, aber er erklärt nichts. Die Figuren bleiben ein Rätsel, dem man sich nur über ihre Darsteller nähern kann.

Isabelle Huppert und Benoit Magimel wurden beim Filmfestival in Cannes mit den Schauspielerpreisen ausgezeichnet, eine Ehrung, die mehr als nur gerechtfertigt erscheint. Alleine schon Isabelle Hupperts Mut, diese zutiefst verletzte Figur zu spielen, die sich selbst immer weiter verletzt, ist bewundernswert. Sie öffnet sich hier in einem Maße, das einen beinahe erschauern lässt. So tief kann man nur selten im Kino in die Seele eines Menschen, besonders einer Frau, blicken. Was man dabei sieht, ist natürlich schockierend, aber es geht Haneke dabei nicht um den Effekt.Das Außergewöhnliche, das Unverständliche, auch das Obszöne werden kenntlich als ein Teil der menschlichen Natur. Die Klavierspielerinfordert von uns, den Zuschauern, die Offenheit und Toleranz, die seine Figuren eben nicht aufbringen können. (Sascha Westphal)

Weitere Infos zu diesem Film findet man bei Wikipedia .

Der Eintritt ist frei, ein kleiner Obolus in den Klingelbeutel für die Vorführrechte und die Technik ist gern gesehen.

UnSchlagBar
Nobistor 36, 22767 Hamburg
Tel.: +49(0)40-31795682

Für weitere Infos:
EMail an Geli
Tel.: +49(0)40-313290

Auf einen schönen Kino-Abend mit euch freuen sich

Geli, Bine und Andrea

2009-01-15
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