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Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält.

Topseller
Wie man seine Sklavin findet
Bestellnummer: 111-021

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Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält.
Wie Mann seine Sklavin findet.
Und behält.

Neben seinen SM-Romanen und Kurzgeschichten hat Gregor Sakow nun auch ein Handbuch geschrieben: für dominante Männer, die auf der Suche sind nach ihrer Sklavin.
Das Buch ist ein Leitfaden, der von der Kontaktaufnahme über Treffpunkte bis hin zur ersten Nacht führt – und zum Morgen danach.
Aufgrund eigener Erfahrungen formuliert der Autor Leitsätze. Sie dienen dem Leser zur Orientierung auf der Jagd nach seiner Beute, der geliebten Sklavin.
Zudem werden zahlreiche kleine Aufgaben gestellt. Diese helfen dem Jäger, ein aussagekräftiges Profil zu gestalten, mit dem er seine Beute anlocken kann.

In seiner unverwechselbaren Art zu schreiben, erzählt der Autor von den vielen Fallstricken, die zwischen Lust und Schmerz gespannt sind. Außerdem streut er kleine Geschichten ein, die den Kampf der Geschlechter in schaurig-schönem Licht erscheinen lassen.
Der Leser verbringt eine aufschlußreiche Nacht in einer Bar, zusammen mit ei-nigen Sklavinnen, die das Buch durch ihre erfrischenden O-Töne bereichern. Anschließend begleitet er alle Akteure auf ihrem Weg hinaus in den anbrechen-den Tag.

Das Handbuch ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle Männer, die zum er-sten Mal Ausschau halten nach einer Sklavin.
Aber auch der erfahrene Dom wird zahlreiche neue Ideen entdecken, die ihn auf seinem Weg zur Meisterschaft ein ganzes Stück weiterbringen.

Autor/Interpret: Gregor Sakow

Hardcover, 178 Seiten, 2006

Leseprobe
WIE MANN SEINE SKLAVIN FINDET. UND BEHÄLT.

Dieses Buch wendet sich an Männer. An richtige Männer. Nicht an jene körnerpickenden Weicheier in Dritte-Welt-Pullovern und Birkenstock-Sandalen, die immer noch glauben, eine Frau ließe sich mit naturbelassenen Hanfseilen fesseln.
Männern – dominanten erst recht – gebührt Respekt. Daher werde ich Sie nicht plump und kumpelhaft duzen, wie es gelegentlich in Ratgebern gemacht wird, sondern ich bleibe im gesamten Buch konsequent beim Sie.
Und ich lade Sie erst einmal ein. Auf einen Drink. Setzen Sie sich mit mir an eine Bar, und stellen Sie sich vor, es wäre Samstag abend.
Es wird eine lange Nacht. Was wollen Sie trinken?
Einen Whisky?
Oder lieber Wodka-Martini – geschüttelt, nicht gerührt? Nein, letzteres lieber nicht. Wir wollen keine Klischees bedienen. Und auch nicht kopieren. Das haben wir nicht nötig; unsere eigene Phantasie ist groß genug.
Zudem: Wir wollen bei jedem noch so kleinen Detail darauf achten, besser zu sein als die Konkurrenz.
Denn: Es wird verdammt hart werden. Dort draußen. Auf der Jagd.
Okay, dann einen Whisky. Zwölf Jahre sollte er mindestens alt sein. Ohne Eis und ohne Soda. Bei uns wird nichts verwässert.
Mit einer dezenten, gleichwohl unmißverständlichen Handbewegung winke ich die Lady heran, die uns hier bedient.
Sie heißt Ingemarie, ist Mitte Zwanzig. Ihr haselnußbraunes Haar reicht bis zu dem weiten Ausschnitt des roten Kleides. Ingemarie zeigt gerne, was sie zu bieten hat. Es gefällt ihr, wenn Männer sie anschauen. Aber nicht, wenn tentakelnde Augen gleich zwischen ihre Brüste fahren.
Flugs serviert Ingemarie, was ich für uns bestellt habe.
Hier können wir uns Alkohol erlauben. Zum Thema Mineralwasser müssen wir allerdings später noch einiges sagen.
Wir stoßen an. Auf gute Zusammenarbeit.
Ingemarie hat mit SM nichts im Sinn – sagt sie zumindest. Das ist einerseits überaus bedauerlich, andererseits aber auch gut. Denn sie wird uns die Nacht über versorgen und begleiten – sozusagen aus der neutralen Ecke. Hin und wieder wird sie sich einmischen in unser Gespräch; unsere Gedanken kommentieren – als ganz normale Frau.
Womit ich nicht sagen will, daß wir unnormal sind. Wir sind auch nicht besser oder schlechter als der Rest der Welt. Wir sind einfach ein bißchen anders. Und die weiblichen Wesen, nach denen wir fahnden, sollen halt andersartig sein.
Ingemarie ist aber nicht die einzige, die uns Gesellschaft leisten wird.
Das Wichtigste fehlt bisher: Die, auf die es ankommt. Diejenigen, hinter denen wir her sind.
Ihre Sichtweise von der Krone der Schöpfung wird für uns ein Quell der Erkenntnis sein. Es sei denn, wir gehörten zu jenen Trotteln, die glauben, nur sie hätten alle Weisheiten für sich gepachtet. Aber bei denen ist eh alles sinnlos. Und mit denen haben wir nichts zu schaffen.
Drehen Sie sich auf Ihrem Barhocker einmal um.
Ingemarie, schalte bitte das Deckenlicht ein. Danke.
Ich habe drei sehr unterschiedliche Frauen eingeladen, Gast in unserer Runde zu sein. Sie werden sich uns so präsentieren, wie es ihrem Wesen entspricht.
Die blonde Dame im Sessel ist Daniela. Sie ist Anfang Vierzig, ledig und arbeitet als Bauingenieurin in einer Behörde. Sie schätzt gute Kleidung, aber keinen Dresscode. Für uns hat sie ein Nadelstreifen-Kostüm mit kurzem Rock angezogen und dunkelblaue Pumps. Seit langem kennt Daniela schon ihre passive Seite. Im letzten Jahr hat sie begonnen, diese Schritt für Schritt auszuleben.
Bei Manuela sieht es ganz anders aus. Das ist die nackte Rothaarige am Kreuz mit den kleinen, festen Brüsten. Manu ist – mit Verlaub gesagt – ein geiles Luder. Und doch ist sie verdammt wählerisch. Trotzdem ist sie schon ein paar Mal reingefallen. Als freischaffende Grafikerin (34, geschieden) kann sie ihre Sexualität ziemlich frei ausleben. Mit ihren Tattoos und Piercings macht sie ihren Körper zu ihrem ureigensten Kunstwerk. Gefallen Ihnen die vier Ringe in Manus Schamlippen? Ja? Mir auch.
Dann ist da schließlich noch Nora. Scheu. Ein schlummerndes Feuer. Sie ist Anfang Zwanzig und studiert Sinologie. Ihr langes, schwarzes Haar glänzt wie frisch poliertes Leder. Sie kniet auf einem blutroten Teppich – den Kopf gesenkt. Ein schwarzer Gürtel hält eine Jacke aus weißer Seide. Neben dem Teppich stehen ihre weißen Mokassins. Nora träumt. Und wartet. Auf ihren Ritter.
Soweit zu den Damen und Herren, die uns durch die Nacht begleiten werden.

Wie man seine Sklavin findet