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Produkt-Details zu: AbgründigEin Serienkiller wütet im sadomasochistischen Zirkel einer geheimen Lesben-Community in der feinen Gesellschaft. Komissarin Carmen Palma sucht den Mörder. Überall eingestreut finden sich SM-Szenen. Dennoch ist das Buch mehr fesselnder Thriller als SM-Roman.
Autor/Interpret: David L. Lindsay
Paperback, 448 S., 1990
Rezension aus Schlagzeilen 79:
Als mir 1992 ein Freund den Krimi „Abgründig" von David L. Lindsey lieh, konnte man mich, bis ich die 448 Seiten durch hatte, abschreiben. Selten hat mich seitdem wieder ein Krimi so in den Bann gezogen. Und auch Matthias lobte schon in den Schlagzeilen 12 dieses Buch in den höchsten Tönen. Also Zeit, dass wir es noch einmal vorstellen.Er war einer der ersten Krimis, der auch im SM-Milieu spielte. Ein Serienkiller wütet im sadomasochistischen Zirkel einer geheimen Lesben-Kommunity in der feineren Gesellschaft Houstons. Die Kommissarin Carmen Palma - einzige Frau unter 70 Männern - sucht mit ihrem Team in akribischer, realitätsnah beschriebener Polizeiarbeit nach dem Mörder. Unterstützt wird sie von einem Profiler des FBI, einem Metier, das in den frühen 90ern noch am Anfang stand. Auf dem Schutzumschlag der Original-Ausgabe wurde noch vor den extrem grausamen Szenen gewarnt. Heute - viele Hannibal Lectors und Konsorten später - bereitet das aber keinem echten Krimifan mehr schlaflose Nächte.Sehr gut fand ich die Analysen von Männer- und Frauenverhalten, der Reaktion der Gesellschaft auf Lesben und Schwule zu dieser Zeit. Die stimmigen Beschreibungen der SM-Szenarien finden sich eingestreut im ganzen Buch, nehmen aber nicht übermäßig viel Raum ein. Es ist halt ein Krimi und kein SM-Roman. Was mir aber überhaupt nicht gefiel, ist die mal wieder unabdingbare Verknüpfung von sadomasochistischen Phantasien und dem Missbrauch in der Kindheit. Aber trotzdem: ein Muss für Psycho-Thriller-Freunde!
Geli
Schlagzeilen 79
Als mir 1992 ein Freund den Krimi „Abgründig" von David L. Lindsey lieh, konnte man mich, bis ich die 448 Seiten durch hatte, abschreiben. Selten hat mich seitdem wieder ein Krimi so in den Bann gezogen. Und auch Matthias lobte schon in den Schlagzeilen 12 dieses Buch in den höchsten Tönen. Also Zeit, dass wir es noch einmal vorstellen.Er war einer der ersten Krimis, der auch im SM-Milieu spielte. Ein Serienkiller wütet im sadomasochistischen Zirkel einer geheimen Lesben-Kommunity in der feineren Gesellschaft Houstons. Die Kommissarin Carmen Palma - einzige Frau unter 70 Männern - sucht mit ihrem Team in akribischer, realitätsnah beschriebener Polizeiarbeit nach dem Mörder. Unterstützt wird sie von einem Profiler des FBI, einem Metier, das in den frühen 90ern noch am Anfang stand. Auf dem Schutzumschlag der Original-Ausgabe wurde noch vor den extrem grausamen Szenen gewarnt. Heute - viele Hannibal Lectors und Konsorten später - bereitet das aber keinem echten Krimifan mehr schlaflose Nächte.Sehr gut fand ich die Analysen von Männer- und Frauenverhalten, der Reaktion der Gesellschaft auf Lesben und Schwule zu dieser Zeit. Die stimmigen Beschreibungen der SM-Szenarien finden sich eingestreut im ganzen Buch, nehmen aber nicht übermäßig viel Raum ein. Es ist halt ein Krimi und kein SM-Roman. Was mir aber überhaupt nicht gefiel, ist die mal wieder unabdingbare Verknüpfung von sadomasochistischen Phantasien und dem Missbrauch in der Kindheit. Aber trotzdem: ein Muss für Psycho-Thriller-Freunde!
Geli
Schlagzeilen 79






