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Sie betrachten in der aktuellen Artikelgruppe die Seite 128/256 Die Frau

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Produkt-Details zu: Die FrauEndlich wieder lieferbar - ein Klassiker!
Autor/Interpret: Jeanne de Berg
Hardcover, 180 Seiten
Ein ungewöhnliches Buch ist »Die Frau« von Jeanne de Berg. Hinter dem Namen verbirgt sich Catherine Robbe-Grillet, eine bekannte französische Schriftstellerin, deren sadomasochistischer Roman »l´image« erfolgreich verfilmt wurde.
Das neu aufgelegte Buch »Die Frau« schildert aus der Perspektive einer Dominanten die Lust an Inszenierungen und an der Hingabe der Männer. Ausführlich beschreibt sie den Hintergrund, der einer Inszenierung vorausgeht, da schon die Planung ein Teil ihrer Lust ist.
Einmal begibt sie sich abends mit einem jungen Mann an den Uferkai ihrer Stadt und fixiert ihn an einem alten Anker. Genussvoll schlägt sie ihn, bis ihre Vorbereitung aufgeht, und ein Schiff vorbeifährt – die Scheinwerfer beleuchten das Geschehen und Passagiere, und Passanten sehen für diesen Moment, was dort vor sich geht. Auch für das Schau-Stück eine genussvolle Zeremonie.
Jeannes de Bergs Stil ist manchmal distanziert beobachtend, so dass er fast sezierend wirkt, und dann wieder ganz direkt, schiebt uns mitten in das Geschehen und in ihre Gedanken.
Ihre Beweggründe zum Schreiben des Romans nennt sie selbst:
»Weil ich (...) den Wunsch hatte, für mich, meine Freunde und ein paar Träumer etwas, und sei es nur eine Spur, von diesen flüchtigen Begebenheiten festzuhalten (...) bevor sie ganz zu Staub geworden sind.«
Das Buch ist ein Lesegenuss, allerdings muss man sich drauf einlassen, es ist nichts, was man so nebenbei lesen kann. Unbedingt geeignet als Geschenk, gerade auch für Menschen, die dem Thema SM eher zögerlich gegenüberstehen, denn der Faszination dieser dominanten Spielleiterin kann man sich nicht entziehen.
Zilli
Das neu aufgelegte Buch »Die Frau« schildert aus der Perspektive einer Dominanten die Lust an Inszenierungen und an der Hingabe der Männer. Ausführlich beschreibt sie den Hintergrund, der einer Inszenierung vorausgeht, da schon die Planung ein Teil ihrer Lust ist.
Einmal begibt sie sich abends mit einem jungen Mann an den Uferkai ihrer Stadt und fixiert ihn an einem alten Anker. Genussvoll schlägt sie ihn, bis ihre Vorbereitung aufgeht, und ein Schiff vorbeifährt – die Scheinwerfer beleuchten das Geschehen und Passagiere, und Passanten sehen für diesen Moment, was dort vor sich geht. Auch für das Schau-Stück eine genussvolle Zeremonie.
Jeannes de Bergs Stil ist manchmal distanziert beobachtend, so dass er fast sezierend wirkt, und dann wieder ganz direkt, schiebt uns mitten in das Geschehen und in ihre Gedanken.
Ihre Beweggründe zum Schreiben des Romans nennt sie selbst:
»Weil ich (...) den Wunsch hatte, für mich, meine Freunde und ein paar Träumer etwas, und sei es nur eine Spur, von diesen flüchtigen Begebenheiten festzuhalten (...) bevor sie ganz zu Staub geworden sind.«
Das Buch ist ein Lesegenuss, allerdings muss man sich drauf einlassen, es ist nichts, was man so nebenbei lesen kann. Unbedingt geeignet als Geschenk, gerade auch für Menschen, die dem Thema SM eher zögerlich gegenüberstehen, denn der Faszination dieser dominanten Spielleiterin kann man sich nicht entziehen.
Zilli






