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Sie betrachten in der aktuellen Artikelgruppe die Seite 84/99 Loswerden - Nur noch 1 Stück

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Produkt-Details zu: Loswerden - Nur noch 1 StückDer junge, gut aussehende Dominik ist auf der Suche nach sich selbst, seiner Identität. Als seine Eltern ihm kurz vor Studienende die monatliche Unterstützung streichen, entschließt er sich, bei Vincent und Albrecht die Stelle eines Hausboys anzunehmen. Zwischen Vincent und Dominik entwickelt sich eine Beziehung von Abhängigkeit, Unterwürfigkeit, Selbstentmündigung, Folter und Zucht.
Autor/Interpret: Arthur Knebel
Gebundene Ausgabe
Loswerden erinnert stellenweise an SM-Romane, ist aber viel mehr dem Genre eines süffisant und feinfühlig verfassten Psychokrimis zuzuordnen. Aus dem Spiel der Abhängigkeit zwischen Vincent und Dominik wird ein immer offeneres Kräftemessen. Das Opfer Dominik wird sich seiner Gewalt über Vincent bewusst. Gefahr liegt in der Luft. Die Beziehung zwischen Vincent und Albrecht zerbricht. Ein aufmerksamer Nachbar nimmt Notiz, wie Dominik sich verändert. Parallel zum Verhältnis mit Vincent entwickelt Dominik eine Affäre mit dem um Jahre älteren Nachbarn.
Arthur Knebel fasziniert in Loswerden mit einem Stil, der auch empfindsamen Lesern Qualen aussetzen kann. Die erotischen Spielereien, die Fesselspiele, die Nächte mit Mundknebel im Keller sind detailliert beschrieben. Der eigentliche Höhepunkt jedoch bleibt stets aus. Die sexuelle Dimension verliert an Bedeutung, die Analyse von Zusammenhängen steht im Vordergrund. Arthur Knebel versteht es dabei, den Großteil seiner Erzählung im Kopf des Lesers spielen zu lassen. Abschnitte in kursivem Satz durchbrechen den Text, liefern Auszüge aus Dominiks Tagebüchern und zeigen dessen inneren Reifungsprozess im Spagat zwischen Unterwerfung, Selbstaufgabe und Verantwortung für sich und andere.
Enttäuschend bleibt das Ende der Erzählung. Die Psychoanalyse wird nicht zu Ende gedacht. Ein fast kitschiges Happyend entlässt den Leser mit einem fahlen Nachgeschmack aus einem ansonsten spannenden Leseerlebnis. --
Martin Kilgus für Amazon
Arthur Knebel fasziniert in Loswerden mit einem Stil, der auch empfindsamen Lesern Qualen aussetzen kann. Die erotischen Spielereien, die Fesselspiele, die Nächte mit Mundknebel im Keller sind detailliert beschrieben. Der eigentliche Höhepunkt jedoch bleibt stets aus. Die sexuelle Dimension verliert an Bedeutung, die Analyse von Zusammenhängen steht im Vordergrund. Arthur Knebel versteht es dabei, den Großteil seiner Erzählung im Kopf des Lesers spielen zu lassen. Abschnitte in kursivem Satz durchbrechen den Text, liefern Auszüge aus Dominiks Tagebüchern und zeigen dessen inneren Reifungsprozess im Spagat zwischen Unterwerfung, Selbstaufgabe und Verantwortung für sich und andere.
Enttäuschend bleibt das Ende der Erzählung. Die Psychoanalyse wird nicht zu Ende gedacht. Ein fast kitschiges Happyend entlässt den Leser mit einem fahlen Nachgeschmack aus einem ansonsten spannenden Leseerlebnis. --
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