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Produkt-Details zu: H.E.L.P.! Hell:Enters:Life:PermanentlyIn seinem zweiten Bildband inszeniert Thomas van de Scheck gekonnt die unschönen Seiten des Lebens mit dem ihm eigenen Humor. Die Hölle, das sind wir! Manchmal abstossend, aber immer wertvoll, erotisch, anziehend und sinnlich sind seine farbigen Fotos.
Autor/Interpret: Thomas von de Scheck
Hardcover, 22 x 28 cm, Farbe, 128 Seiten
Rezension aus Schlagzeilen 85:
Keine Panik – H.E.L.P. is coming!
H.E.L.P.?? Ja – H.E.L.P. [Hell:Enters:Life:Permanently], der mit Spannung erwartete neue Bildband des Fotografen Thomas van de Scheck!
»Die Hölle, das sind die anderen«, pflegte Jean-Paul Satre zu sagen.
Van de Scheck dreht diese Erkenntnis um: Die Hölle, das sind wir! Wir sind unsere eigene Hölle und egal, ob wir es akzeptieren oder nicht, in dieser Hölle leben wir.
Gekonnt inszeniert er die unschönen Seiten des Lebens mit der ihm eigenen Ästhetik, so dass man immer wieder auf die Bilder blickt und sich fragt, warum der Ekel nicht die Oberhand gewinnt. Denn Fetisch und das Spiel mit den Extremen ist dem Fotografen wichtig. Seine Bildkompositionen, aufgeteilt in die drei Kapitel H.E.L.L. [How:Evil:Looks:Like], L.I.F.E. [Lessons:In:Free:Experiences] und P.V.C. [Pictures:Versus:Commerce] laden ein zum Schmunzeln, Lachen oder zum Nachdenken. Und tatsächlich ist Humor wohl das hervorstechendste Merkmal in Thomas van de Schecks Arbeiten. Selbst seine skandalträchtigsten Aufnahmen lassen das zwinkernde Auge nicht vermissen; manche entlocken einem nur ein kleines Schmunzeln, bei anderen kommt man nicht umhin, laut loszulachen.
Doch ganz gleich, wie groß van de Schecks Faible für Modelle in Fetisch-Outfits sein mag, in seinen Bildern sucht er immer nach dem Gegenmittel zu der Nüchternheit, die in der Fetisch-Fotografie vorherrscht. Doch er tut es nicht aus dem Blickwinkel eines Außenstehenden, der sich über die verschrobenen Passionen der ’Freaks in Latex, Leder oder Ketten’ lustig macht. Sein Auge ist das eines genießenden Insiders, der uns einlädt, mit und nicht über seine Protagonisten zu lachen.
Dies ist sein Weg, der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Er möchte Antworten geben, aber nicht auf alltägliche Fragen. Van de Schecks oberstes Ziel ist es, Menschen mit der Wahrheit, mit dem Wesen einer Sache zu konfrontieren. Und wenn wir dabei gleichzeitig vor den Kopf gestoßen und unterhalten werden, dann umso besser.
Bleibt nur die Frage, ob er mit seinem zweiten Bildband anecken wird? Selbstverständlich, lautet die Antwort! Und doch bleiben die Bilder wertvoll, erotisch, anziehend und sinnlich, denn schließlich zeigen sie uns, zeigen sie die Hölle in uns, zeigen sie die Hölle, die wir sind! Und beim ein oder anderen Bild werden wir raunen: »Du willst es doch auch!«
Begleitet wird H.E.L.P. durch Tony Mitchell, dem Herausgeber der Skin Two, der einführend das Vorwort geschrieben hat.
Matthias
Schlagzeilen 85
Keine Panik – H.E.L.P. is coming!
H.E.L.P.?? Ja – H.E.L.P. [Hell:Enters:Life:Permanently], der mit Spannung erwartete neue Bildband des Fotografen Thomas van de Scheck!
»Die Hölle, das sind die anderen«, pflegte Jean-Paul Satre zu sagen.
Van de Scheck dreht diese Erkenntnis um: Die Hölle, das sind wir! Wir sind unsere eigene Hölle und egal, ob wir es akzeptieren oder nicht, in dieser Hölle leben wir.
Gekonnt inszeniert er die unschönen Seiten des Lebens mit der ihm eigenen Ästhetik, so dass man immer wieder auf die Bilder blickt und sich fragt, warum der Ekel nicht die Oberhand gewinnt. Denn Fetisch und das Spiel mit den Extremen ist dem Fotografen wichtig. Seine Bildkompositionen, aufgeteilt in die drei Kapitel H.E.L.L. [How:Evil:Looks:Like], L.I.F.E. [Lessons:In:Free:Experiences] und P.V.C. [Pictures:Versus:Commerce] laden ein zum Schmunzeln, Lachen oder zum Nachdenken. Und tatsächlich ist Humor wohl das hervorstechendste Merkmal in Thomas van de Schecks Arbeiten. Selbst seine skandalträchtigsten Aufnahmen lassen das zwinkernde Auge nicht vermissen; manche entlocken einem nur ein kleines Schmunzeln, bei anderen kommt man nicht umhin, laut loszulachen.
Doch ganz gleich, wie groß van de Schecks Faible für Modelle in Fetisch-Outfits sein mag, in seinen Bildern sucht er immer nach dem Gegenmittel zu der Nüchternheit, die in der Fetisch-Fotografie vorherrscht. Doch er tut es nicht aus dem Blickwinkel eines Außenstehenden, der sich über die verschrobenen Passionen der ’Freaks in Latex, Leder oder Ketten’ lustig macht. Sein Auge ist das eines genießenden Insiders, der uns einlädt, mit und nicht über seine Protagonisten zu lachen.
Dies ist sein Weg, der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Er möchte Antworten geben, aber nicht auf alltägliche Fragen. Van de Schecks oberstes Ziel ist es, Menschen mit der Wahrheit, mit dem Wesen einer Sache zu konfrontieren. Und wenn wir dabei gleichzeitig vor den Kopf gestoßen und unterhalten werden, dann umso besser.
Bleibt nur die Frage, ob er mit seinem zweiten Bildband anecken wird? Selbstverständlich, lautet die Antwort! Und doch bleiben die Bilder wertvoll, erotisch, anziehend und sinnlich, denn schließlich zeigen sie uns, zeigen sie die Hölle in uns, zeigen sie die Hölle, die wir sind! Und beim ein oder anderen Bild werden wir raunen: »Du willst es doch auch!«
Begleitet wird H.E.L.P. durch Tony Mitchell, dem Herausgeber der Skin Two, der einführend das Vorwort geschrieben hat.
Matthias
Schlagzeilen 85









