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Produkt-Details zu: VerfolgtDer Kinofilm um die SM-Affäre zwischen der Bewährungshelferin und ihrem Zögling.
Autor/Interpret: Angelina Maccarone
DVD, D:2006, 87 Minuten, 35mm, SW, Dolby Digital
Anfang des Jahres kam ein deutscher Film in die Kinos, der in schönen Schwarz-Weiß-Bildern ein eindringliches Bild zweier Menschen zeichnet, die sich ihrer tiefen Sehnsucht, Angst und Begierde stellen. Gesellschaftliche Konventionen zählen nicht mehr, und die Grenzen zwischen Liebe und Schmerz, Hingabe und Abhängigkeit verschwimmen.
Elsa Seifert (Maren Kroymann), eine erfolgreiche Bewährungshelferin, geht vollständig in ihrer Arbeit auf. Sie lebt mit Raimar (Markus Völlenklee), dem Vater der gemeinsamen Tochter Daniela, zusammen. Ausgelöst durch den Auszug der Tochter bekommt Elsas tägliche Routine Risse. Jahrzehntelang bewährte Handlungsabläufe leuchten ihr nicht mehr ein. Stattdessen reagiert sie empfänglich auf alles, was ihr ein neues, intensives Lebensgefühl verspricht.
Als der junge Straftäter Jan (Kostja Ullmann) ihr neuer Proband wird, sieht sich Elsa seinem unverhohlenen Angebot, sich ihr sexuell zu unterwerfen, ausgeliefert. Sie gerät in einen Strudel, dem sie sich nicht entziehen kann. Elsa lässt sich auf das Wagnis mit Jan ein. Beide zelebrieren, inszenieren ihre Sehnsüchte und schaffen so ihren ganz eigenen sexuellen Kosmos. Dabei gerät ihr Leben zusehends aus den Fugen ...
Gegen den Sog, in den Elsa durch Jan stärker werdende Provokationen gerät, versucht sie sich zu wehren. Aber die Lust, die sie verspürt, das Leben und das Gefühl, das wieder durch ihren Körper pulst, lässt sie aktiv werden. Sie wird die Treibende, die sich neue Orte für die Treffen, neue Spiele ausdenkt. Einmal kettet sie den nackten Jan in der Garage an eine Säule, löscht das Licht und geht. Erst als sie sein leises Wimmern hört, geht sie zurück, löst die Fesseln und wiegt den weinenden Jungen sanft in ihren Armen, während er sich an sie wie ein Ertrinkender klammert. Dann nimmt sie Jan sogar mit nach Hause, und während sie den nackten und sich wollüstig windenden Jungen auf ihrem Sofa den Hintern versohlt, steckt sie die Hand in ihre Hose und befriedigt sich selbst. Oder sie lässt Jan sich nackt auf die kalten Steine am Flussufer legen und peitscht ihn aus, während er laute Lustschreie ausstößt.
„Verfolgt“ wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Zur Begründung heißt es u.a.: "Ohne jemals spekulativ zu werden, greift Regisseurin Angelina Maccarone das Tabuthema SM-Beziehung auf, überspitzt es sogar noch durch die Geschlechts-Alter-Konstellation. (...)
Der Film wurde von der überwiegenden Mehrheit der Kritik überschwänglich gelobt:
„In der Newcomer-Reiher "Cineasten der Gegenwart" sorgte „Verfolgt“ für eine kleine Sensation: die Geschichte einer Sado-Maso-Beziehung zwischen einer 52-jährigen Bewährungshelferin (großartig: Maren Kroymann) und ihrem 16-jährigen Schützling, behutsam und ganz ohne Voyeurismus oder S/M-Klischee erzählt.“ Hamburger Morgenpost
„Maccarones Herangehensweise an den Stoff ist bemerkenswert: frei von Ledererotik, Körpersäften und Peitschenseligkeit, in kontrastreichem Schwarzweiß zeigt „Verfolgt“ die Zerbrechlichkeit dieser beiden Menschen, die sich nur zaghaft ihrer Leidenschaft hingeben.“
Der Tagesspiegel
Mehr bei www.verfolgt-der-film.de
Wir geben das Prädikat „Absolut sehenswert“ – Kino für Kopf und Bauch.
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Elsa Seifert (Maren Kroymann), eine erfolgreiche Bewährungshelferin, geht vollständig in ihrer Arbeit auf. Sie lebt mit Raimar (Markus Völlenklee), dem Vater der gemeinsamen Tochter Daniela, zusammen. Ausgelöst durch den Auszug der Tochter bekommt Elsas tägliche Routine Risse. Jahrzehntelang bewährte Handlungsabläufe leuchten ihr nicht mehr ein. Stattdessen reagiert sie empfänglich auf alles, was ihr ein neues, intensives Lebensgefühl verspricht.
Als der junge Straftäter Jan (Kostja Ullmann) ihr neuer Proband wird, sieht sich Elsa seinem unverhohlenen Angebot, sich ihr sexuell zu unterwerfen, ausgeliefert. Sie gerät in einen Strudel, dem sie sich nicht entziehen kann. Elsa lässt sich auf das Wagnis mit Jan ein. Beide zelebrieren, inszenieren ihre Sehnsüchte und schaffen so ihren ganz eigenen sexuellen Kosmos. Dabei gerät ihr Leben zusehends aus den Fugen ...
Gegen den Sog, in den Elsa durch Jan stärker werdende Provokationen gerät, versucht sie sich zu wehren. Aber die Lust, die sie verspürt, das Leben und das Gefühl, das wieder durch ihren Körper pulst, lässt sie aktiv werden. Sie wird die Treibende, die sich neue Orte für die Treffen, neue Spiele ausdenkt. Einmal kettet sie den nackten Jan in der Garage an eine Säule, löscht das Licht und geht. Erst als sie sein leises Wimmern hört, geht sie zurück, löst die Fesseln und wiegt den weinenden Jungen sanft in ihren Armen, während er sich an sie wie ein Ertrinkender klammert. Dann nimmt sie Jan sogar mit nach Hause, und während sie den nackten und sich wollüstig windenden Jungen auf ihrem Sofa den Hintern versohlt, steckt sie die Hand in ihre Hose und befriedigt sich selbst. Oder sie lässt Jan sich nackt auf die kalten Steine am Flussufer legen und peitscht ihn aus, während er laute Lustschreie ausstößt.
„Verfolgt“ wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Zur Begründung heißt es u.a.: "Ohne jemals spekulativ zu werden, greift Regisseurin Angelina Maccarone das Tabuthema SM-Beziehung auf, überspitzt es sogar noch durch die Geschlechts-Alter-Konstellation. (...)
Der Film wurde von der überwiegenden Mehrheit der Kritik überschwänglich gelobt:
„In der Newcomer-Reiher "Cineasten der Gegenwart" sorgte „Verfolgt“ für eine kleine Sensation: die Geschichte einer Sado-Maso-Beziehung zwischen einer 52-jährigen Bewährungshelferin (großartig: Maren Kroymann) und ihrem 16-jährigen Schützling, behutsam und ganz ohne Voyeurismus oder S/M-Klischee erzählt.“ Hamburger Morgenpost
„Maccarones Herangehensweise an den Stoff ist bemerkenswert: frei von Ledererotik, Körpersäften und Peitschenseligkeit, in kontrastreichem Schwarzweiß zeigt „Verfolgt“ die Zerbrechlichkeit dieser beiden Menschen, die sich nur zaghaft ihrer Leidenschaft hingeben.“
Der Tagesspiegel
Mehr bei www.verfolgt-der-film.de
Wir geben das Prädikat „Absolut sehenswert“ – Kino für Kopf und Bauch.
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