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Preaching to the Perverted (Fetish Club)

Preaching to the Perverted
Bestellnummer: 211-035

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Preaching to the Perverted (Fetish Club)
Wohl das Beste was es zum Thema gibt: Weil dieser spannende, coole, böse und unterhaltsame Kultfilm so gut ankam und manche ihn verpasst haben, gibt es ihn jetzt wieder - nur bei uns.

DVD ca. 100 Minuten, 1997, UK, englisch mit dt. Untertiteln, nur per Postident oder persönlich

"Preaching to the Perverted"
Guinevere Turner, Christien Anholt, Tom Bell. Regie und Buch Stuart Urban. 1997, Großbritannien/Deutschland, 100 Minuten.

Vorweg eine kleine "Einleitung":

Der Film schildert die sadomasochistische Beziehung der US-amerikanischen Domina Tanya Cheex (Guinevere Turner) mit dem als Spitzel eines britischen Parlamentsabgeordneten in die Londoner BDSM-Szene eingeschleusten jungen Computerfachmanns Peter Emery (Christien Anholt). Der Film gewann den Preis Best Actress des Festival Du Jeune Comedien 1999 und den Audience Choice Award des CineKink Festival 2003.

Der Film wird allgemein als Reaktion auf den Spanner Case angesehen, bei dem mehrere homosexuelle BDSMler wegen der Ausübung einvernehmlicher sadomasochistischer Praktiken in Großbritannien zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Das Verfahren führte zu einem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Die Story:
Der britische Parlamentsabgeordnete Henry Harding führt einen moralischen Kreuzzug gegen die BDSM-Szene seines Landes. Daher engagiert er den unerfahrenen jungen Computerfachmann Peter Emery als persönlichen Mitarbeiter, um diese unerkannt zu infiltrieren und Beweise für die in Großbritannien überwiegend illegalen sadomasochistischen Praktiken zu sammeln. Emry, der bis zu diesem Zeitpunkt für ein christliches Computerunternehmen namens Holy Hardware tätig war, nimmt den Auftrag an und beginnt mittels einer versteckten Videokamera die Veranstaltungen der US-amerikanischen Domina Tanya Cheex heimlich zu dokumentieren. 
Cheex leitet einen Club namens "House of Thwax", in dem regelmäßig Besucher und Performancekünstler sadomasochistische Praktiken nachgehen. Während es Emry tatsächlich gelingt die geforderten Beweise zu erbringen, entwickelt sich zwischen ihm und Cheex sowohl eine Liebes-, als auch eine FemDom-Beziehung. Der in BDSM vollkommen unerfahrene Späher gerät hierbei immer häufiger in Situationen, die er sich zuvor niemals hätte vorstellen können und erhält tiefe Einblicke in die britische SM-Szene, aber auch in seine eigenen Träume und Bedürfnisse.

Im Rahmen eines Partywochenendes auf dem herrschaftlichen Anwesens eines englischen Adligen entdeckt Cheex den parlamentarischen Dienstausweis ihres neuen Freundes. Es kommt zu einem scheinbar letztem Spiel und einer vorübergehenden Trennung des Paares. Nachdem Peter im späteren Prozess zugunsten der Angeklagten Cheex ausgesagt hat, wird diese freigesprochen und gründet mit ihm eine Familie, deren Zuhause der Club ist.

Der Film prahlt geradezu mit exzellenten Kostümen und guter Schauspielerei, er vermittelt hierbei eine großartige Vorstellung von dem, was in einem guten Fetischclub geschieht.
Quelle: Wikipedia

Geli

Und zum Schluß: DAS Highlight. Der englische Film »Preaching to the Perverted« von Stuart Urban von 1997 hat Spielfilm-Qualität und ist mit guten Schauspielern besetzt (wer englische Independent-Filme wie z.B. »Trainspotting« oder »Prick up your Ears« kennt, oder die Londoner Torture-Garden-Szene, wird sicher so manches Gesicht wiedererkennen). Die hier erzählte Geschichte spielt im heutigen England und benutzt die für Sadomasochisten juristisch problematische Situation als Aufhänger. Der von einem moralischen Eiferer beauftragte Spion Peter dringt in den innersten Zirkel, um Tanya Cheex, Sex Goddess und Besitzerin eines Fetisch- und SM-Clubs ein. Er soll eine Handhabe finden, diese Einrichtung wegen Gesetzesverstoßes zu schließen und Tanya ins Gefängnis zu bringen. Das britische »Obszönitätsgesetz« soll diesem Sündenpfuhl die Luft abdrehen.
Es dürfte das erste Mal sein, dass im europäischen Raum ein Film aus der Fetisch- und SM-Szene heraus produziert wurde, der aber mit Mainstream-Mitteln arbeitet (eine Fassung mit deutschen Untertiteln wurde vor kurzem schon in einem normalen Kino in Kiel gezeigt und kommt hoffentlich noch in andere deutsche Kinos – auch eine deutsche Version auf Video ist geplant; sobald diese erhältlich ist, werden wir versuchen, sie in unseren Mailorder-Katalog aufzunehmen).
Auch wenn der Film manchmal recht englisch wirkt, erfrischt er doch durch seine Realitätsnähe und die Stimmung, die er aufbaut. Die Botschaft, dass auch Menschen, die sich exotischen Vorlieben hingeben, dennoch Menschen mit ganz normalen Bedürfnissen nach Liebe und Zärtlichkeit sind, dass auch sie Sehnsüchte haben, die sich nicht wirklich so sehr von denen sogenannter Normaler unterscheiden und dass Bigotterie der einzige wirkliche Feind einer lustbetonten Sexualität ist, macht diesen Film zu einem Lehrstück in Sachen Fetisch und SM. Dabei vergißt der Film nie, daß wir nackte Haut, Piercings, Spankings und Auspeitschungen sehen wollen, dass wir die düstere Atmosphäre einer Inszenierung genießen möchten, dass es neben einer allgemeinen Botschaft auch etwas für Herz, Seele und Genital derjenigen geben muß, die sich in diesem Film wiederfinden können und die diesen Film auch genießen sollen wie eine Flasche hervorragenden Weines oder ein vorzügliches Buffet.
»Ein Film auch für die Familie« (ab 18) könnte man sagen, denn diesen Film kann sich ein SM-Liebhaber auch mit seinen Nicht-SM-Freunden zusammen anschauen.
Auch das ist eine bewußte Intention des Produzenten.

Matthias

Preaching to the Perverted
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