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Produkt-Details zu: Era 1Diese Musik weckt die Sinne und Gefühle, Phantasien und Inspirationen und läßt eine Aura der Kraft und Intensität entstehen, Session-Untermalung pur.
Autor/Interpret: Era
Audio-CD Spieldauer 42:33
11 Titel
Stil: Gregorianik, Chor, Klassik, Violinen, Session
Rezension in SZ 54
Ebenso sanft und himmlisch kommt die zweite CD von ERA daher. Sie ist genauso empfehlenswert wie die erste von 1996. Engelschöre und Mönchsgesänge in Latein, Italienisch oder einer so anmutenden Kunstsprache füllen Kirchengemäuer oder schweben durch Schlösser und über Feenteiche. Die Instrumentierung ist - wie bei allen Platten dieser "neuen Gregorianik" - einmal durch den Weichspülgang gejagt und so den heutigen Hörgewohnheiten des breiten Publikums angepaßt worden. Es gilt: einlegen und schreckfrei durchhören.
Geli
Rezension in SZ 64
Bei ERA scheiden sich die Geister: Die einen lieben "Ameno" und natürlich auch den Rest der CD – die anderen drohen, den Spielraum zu verlassen, wenn nicht sofort die CD ausgetauscht wird. Zu diesem Thema eine kleine Anekdote. Kürzlich in Dänemark: Die zur Ausstattung des mittelalterlichen Dungeon gehörende ERA-CD wird von einigen Miesepetern bis zum Camp-Ende versteckt. Der Grund dafür ist nicht die Musik an sich, sondern eine Spielregel: Ändere niemals eigenmächtig die Musik, während andere eine Session haben! So weit so gut. Wenn aber nun das erste Paar ihre Lieblings-CD einwirft, ihr Spiel macht und geht, während das nächste Paar bereits angefangen hat zu spielen, darf nach dieser Regel Paar A die CD nicht mitnehmen, damit Paar B nicht aus dem Rhythmus kommt. Hat nun Paar B, dem die Musik gar nicht gehört, sein Spiel beendet, darf es die CD nicht für Paar A mitnehmen, weil Paar C schon spielt ... So kann es dann doch zu hysterischen Anfällen kommen, sobald eine CD, die in der Nacht davor im Dauerbetrieb heißlief, wieder gespielt wird – sei sie auch noch so schön.
Aber nun zu ERA. Es ist seit einigen Jahren ein Boom zu beobachten, der sich auf die Musik des Mittelalters stürzt und diese modernisiert und für alle Ohren hörbar macht. Beim dabei entstehenden Mainstream – ein bißchen Choral, ein bißchen Latein und viel Synthesizer sind ERA durch die Vielseitigkeit ihres Sounds eine rühmliche Ausnahme. Auch wenn das unvermeidliche "Ameno" auf dieser CD ist, bleibt die erste CD der Gruppe weiterhin Session-Untermalung pur. Diese Musik erweckt die Sinne und Gefühle, Phantasien und Inspirationen. Sie läßt so eine Aura der Kraft und Intensität entstehen, die ihresgleichen sucht. Irgendwo zwischen Dunkelheit und Licht, Freude und Leid. Auch "ERA 2" eröffnet uns ein Universum der Mythen, Mysterien und Legenden. Die zehn Titel sind eine Melange aus zarten, elektrischen Instrumenten, gefühlvollen Violinen und Stimmen aus fremden Sphären, aus der Tiefe der Erde und der Weite des Himmels, aus längst vergangenen Zeiten oder in erst kommenden Epochen.
Geli
Ebenso sanft und himmlisch kommt die zweite CD von ERA daher. Sie ist genauso empfehlenswert wie die erste von 1996. Engelschöre und Mönchsgesänge in Latein, Italienisch oder einer so anmutenden Kunstsprache füllen Kirchengemäuer oder schweben durch Schlösser und über Feenteiche. Die Instrumentierung ist - wie bei allen Platten dieser "neuen Gregorianik" - einmal durch den Weichspülgang gejagt und so den heutigen Hörgewohnheiten des breiten Publikums angepaßt worden. Es gilt: einlegen und schreckfrei durchhören.
Geli
Rezension in SZ 64
Bei ERA scheiden sich die Geister: Die einen lieben "Ameno" und natürlich auch den Rest der CD – die anderen drohen, den Spielraum zu verlassen, wenn nicht sofort die CD ausgetauscht wird. Zu diesem Thema eine kleine Anekdote. Kürzlich in Dänemark: Die zur Ausstattung des mittelalterlichen Dungeon gehörende ERA-CD wird von einigen Miesepetern bis zum Camp-Ende versteckt. Der Grund dafür ist nicht die Musik an sich, sondern eine Spielregel: Ändere niemals eigenmächtig die Musik, während andere eine Session haben! So weit so gut. Wenn aber nun das erste Paar ihre Lieblings-CD einwirft, ihr Spiel macht und geht, während das nächste Paar bereits angefangen hat zu spielen, darf nach dieser Regel Paar A die CD nicht mitnehmen, damit Paar B nicht aus dem Rhythmus kommt. Hat nun Paar B, dem die Musik gar nicht gehört, sein Spiel beendet, darf es die CD nicht für Paar A mitnehmen, weil Paar C schon spielt ... So kann es dann doch zu hysterischen Anfällen kommen, sobald eine CD, die in der Nacht davor im Dauerbetrieb heißlief, wieder gespielt wird – sei sie auch noch so schön.
Aber nun zu ERA. Es ist seit einigen Jahren ein Boom zu beobachten, der sich auf die Musik des Mittelalters stürzt und diese modernisiert und für alle Ohren hörbar macht. Beim dabei entstehenden Mainstream – ein bißchen Choral, ein bißchen Latein und viel Synthesizer sind ERA durch die Vielseitigkeit ihres Sounds eine rühmliche Ausnahme. Auch wenn das unvermeidliche "Ameno" auf dieser CD ist, bleibt die erste CD der Gruppe weiterhin Session-Untermalung pur. Diese Musik erweckt die Sinne und Gefühle, Phantasien und Inspirationen. Sie läßt so eine Aura der Kraft und Intensität entstehen, die ihresgleichen sucht. Irgendwo zwischen Dunkelheit und Licht, Freude und Leid. Auch "ERA 2" eröffnet uns ein Universum der Mythen, Mysterien und Legenden. Die zehn Titel sind eine Melange aus zarten, elektrischen Instrumenten, gefühlvollen Violinen und Stimmen aus fremden Sphären, aus der Tiefe der Erde und der Weite des Himmels, aus längst vergangenen Zeiten oder in erst kommenden Epochen.
Geli





