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Sie betrachten in der aktuellen Artikelgruppe die Seite 23/55 Masters of Chant I

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Produkt-Details zu: Masters of Chant ISinnliche Ohrwürmer im Gregorian-Stil: ‘When a Man loves a Woman′, ‘Vienna′, ‘Sound of Silence′, ‘Brothers in Arms′.
Autor/Interpret: Gregorian
Audio-CD Spieldauer 71:24
14 Titel
Stil: Gregorianik, Pop, Rock
Rezension in SZ 55
Im April 1997 habe ich in meinem ersten Musik-Artikel auch eine Doppel-CD mit gregorianischen Gesängen besprochen. Für Liebhaber der Gregorianik ein Leckerbissen - ist aber für den Neuhörer so eine geballte Ladung einer unbekannten Musikrichtung doch oft gewöhnungsbedürftig. Und nun kommt mit GREGORIAN ein Sampler daher, sprengt alle Charts und macht die Gregorianik hörbar. Nicht mittelalterliche Kirchenklänge werden hier von engelsgleichen Männerstimmen intoniert, sondern Brothers in Arms von Dire Straits, Tears in Heaven von Eric Clapton, Nothing else Matters von Metallica. Zwölf allseits bekannte Rocksongs der letzten zwanzig Jahre. Die wunderschöne musikalische Untermalung rundet diesen echt gelungenen Mix ab. Da die Sklavin bei diesen Klängen eh schon abgehoben hat, hat der Herr und Meister leichtes Spiel.
Geli
Rezension in SZ 62
Ein anderer bekannter Vertreter dieser "Neo-Gregorianik" ist die Gruppe Gregorian. Gerade ist „Masters Of Chant Chapter II“ erschienen, die an den Erfolg der mehr als eine Million mal verkauften ersten CD anknüpfen will. Die Idee, die besten Songs der vergangenen 40 Jahre durch gregorianischen Chorgesang neu zu interpretieren, war ein ungewöhnliches Experiment, das durchaus geteilte Reaktionen hervorgerufen hat – Skepsis einerseits, vor allem bei Liebhabern traditioneller gregorianischer Gesänge, aber andererseits auch Begeisterung bei all jenen, die sich danach sehnen, einfach nur Kraft aus Musik zu schöpfen, ohne sich allzu sehr an Traditionen gebunden zu fühlen. Denn wer einmal die gregorianischen Gesänge hautnah gespürt hat, weiß, welche Faszination der Klang und die Stimmen der Mönche ausüben können. Wie beruhigend der sakrale Gesang auf Seele und Geist des Menschen wirkt. Nicht nur zur Zeit Papst Gregors I. um das Jahr 600 sondern auch heute in einer Zeit, wo Hektik und Streß an der Tagesordnung sind und die Refugien, wo man sich sammeln und neue Kraft schöpfen kann, immer seltener und kostbarer werden.
Die exzellenten britischen Chormusiker nahmen die erste CD in einer bereits zum Tonstudio umgebauten Kirche auf, die zweite wurde in einem Londoner Gotteshaus, der "Henry Wood Hall" wesentlich aufwendiger mit zusätzlichen Streicherorchestern und Gitarren produziert. Während "Chapter I" ausschließlich Evergreens aus den vergangenen vierzig Jahren, wie z.B. "When A Man Loves A Woman" (Percy Sledge), "Sound Of Silence" (Simon & Garfunkel), "Sebastian" (Steve Harley), "Vienna" (Ultravox) und "Brothers In Arms" (Dire Straits) enthielt, finden sich diesmal mit "Moment Of Peace" und "Babylon" zwei Eigenkompositionen im Gregorian-Repertoire. Unter den überarbeiteten Klassikern erfreuen meine Erinnerung Phil Collins ("In The Air Tonight"), Pink Floyd ("Wish You Were Here") und Deep Purple ("Child In Time"). Besonders engelhaft und sexy ist die neue weibliche Stimme von Anna-Lenna Strasse in "Stairway to Heaven".
Geli
Im April 1997 habe ich in meinem ersten Musik-Artikel auch eine Doppel-CD mit gregorianischen Gesängen besprochen. Für Liebhaber der Gregorianik ein Leckerbissen - ist aber für den Neuhörer so eine geballte Ladung einer unbekannten Musikrichtung doch oft gewöhnungsbedürftig. Und nun kommt mit GREGORIAN ein Sampler daher, sprengt alle Charts und macht die Gregorianik hörbar. Nicht mittelalterliche Kirchenklänge werden hier von engelsgleichen Männerstimmen intoniert, sondern Brothers in Arms von Dire Straits, Tears in Heaven von Eric Clapton, Nothing else Matters von Metallica. Zwölf allseits bekannte Rocksongs der letzten zwanzig Jahre. Die wunderschöne musikalische Untermalung rundet diesen echt gelungenen Mix ab. Da die Sklavin bei diesen Klängen eh schon abgehoben hat, hat der Herr und Meister leichtes Spiel.
Geli
Rezension in SZ 62
Ein anderer bekannter Vertreter dieser "Neo-Gregorianik" ist die Gruppe Gregorian. Gerade ist „Masters Of Chant Chapter II“ erschienen, die an den Erfolg der mehr als eine Million mal verkauften ersten CD anknüpfen will. Die Idee, die besten Songs der vergangenen 40 Jahre durch gregorianischen Chorgesang neu zu interpretieren, war ein ungewöhnliches Experiment, das durchaus geteilte Reaktionen hervorgerufen hat – Skepsis einerseits, vor allem bei Liebhabern traditioneller gregorianischer Gesänge, aber andererseits auch Begeisterung bei all jenen, die sich danach sehnen, einfach nur Kraft aus Musik zu schöpfen, ohne sich allzu sehr an Traditionen gebunden zu fühlen. Denn wer einmal die gregorianischen Gesänge hautnah gespürt hat, weiß, welche Faszination der Klang und die Stimmen der Mönche ausüben können. Wie beruhigend der sakrale Gesang auf Seele und Geist des Menschen wirkt. Nicht nur zur Zeit Papst Gregors I. um das Jahr 600 sondern auch heute in einer Zeit, wo Hektik und Streß an der Tagesordnung sind und die Refugien, wo man sich sammeln und neue Kraft schöpfen kann, immer seltener und kostbarer werden.
Die exzellenten britischen Chormusiker nahmen die erste CD in einer bereits zum Tonstudio umgebauten Kirche auf, die zweite wurde in einem Londoner Gotteshaus, der "Henry Wood Hall" wesentlich aufwendiger mit zusätzlichen Streicherorchestern und Gitarren produziert. Während "Chapter I" ausschließlich Evergreens aus den vergangenen vierzig Jahren, wie z.B. "When A Man Loves A Woman" (Percy Sledge), "Sound Of Silence" (Simon & Garfunkel), "Sebastian" (Steve Harley), "Vienna" (Ultravox) und "Brothers In Arms" (Dire Straits) enthielt, finden sich diesmal mit "Moment Of Peace" und "Babylon" zwei Eigenkompositionen im Gregorian-Repertoire. Unter den überarbeiteten Klassikern erfreuen meine Erinnerung Phil Collins ("In The Air Tonight"), Pink Floyd ("Wish You Were Here") und Deep Purple ("Child In Time"). Besonders engelhaft und sexy ist die neue weibliche Stimme von Anna-Lenna Strasse in "Stairway to Heaven".
Geli





