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Produkt-Details zu: Von Schlampen und anderen guten Menschen
Auf dieser CD gibt’s ordentlich was auf die Ohren. Spracherotik vom Feinsten!
Autor/Interpret: Leander Sukow
CD, 61 Min., 2010, Hörbuch
Auf dieser CD gibt’s ordentlich was auf die Ohren. Spracherotik vom Feinsten!
Autor/Interpret: Leander Sukow
CD, 61 Min., 2010, Hörbuch
Die CD „Von Schlampen und anderen guten Menschen“ enthält 17 Gedichte, Kurzgeschichten, Alltagsbegebenheiten, gelesen vom Autor Leander Sukov selbst und der großartigen Julietta Simone Lange.
Inhaltlich weit über dem Niveau sonstiger Erotik-CDs, erinnert sie mich eher an Villon und Bukowski oder auch an die Beobachtungsgabe eines Sven Regener im Hinblick auf alltägliche Kleinigkeiten.
Wunderbar unaffektiert und zurückhaltend gelesen – so bleibt viel Raum für den Inhalt.
Beeindruckend: ‚Leonide‘. Der Ich-Erzähler kommt nach einem Blackout in einem fremden Stadtteil wieder zu sich und erinnert sich an Leonide. Leonide, die er gefesselt in die Badewanne legte – ein übliches SM-Spiel zwischen den beiden, weil Leonide die Todesangst so liebt. Das war heute Morgen, nun ist es Nachmittag. Was ist passiert – ist Leonide tot, ertrunken? Die Wahrheit ist erschreckender als die Fantasie.
Wunderbar tief-melancholisch, voll Liebe und Schmerz ist ‚Karl kann heute nicht dienen‘ und ‚Nehmen – genommen‘ beschreibt die Gefühle nach einer Session – Depression, Ekel, Scham oder Euphorie.
Sehr geil ist ‚Der Diener‘: Ein Sklave beschreibt, wie er einer fremden Frau dienen muss, beschreibt seinen Ekel, der perverserweise in Lust umschlägt: „[…] auf ihren Titten liegen Küchenkrümel […]; die Herrin befiehlt, ich lecke […]; Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht übergebe […]; Arschlecken – hätt′ ich lieber gesagt als gemacht.“
Zilli
Inhaltlich weit über dem Niveau sonstiger Erotik-CDs, erinnert sie mich eher an Villon und Bukowski oder auch an die Beobachtungsgabe eines Sven Regener im Hinblick auf alltägliche Kleinigkeiten.
Wunderbar unaffektiert und zurückhaltend gelesen – so bleibt viel Raum für den Inhalt.
Beeindruckend: ‚Leonide‘. Der Ich-Erzähler kommt nach einem Blackout in einem fremden Stadtteil wieder zu sich und erinnert sich an Leonide. Leonide, die er gefesselt in die Badewanne legte – ein übliches SM-Spiel zwischen den beiden, weil Leonide die Todesangst so liebt. Das war heute Morgen, nun ist es Nachmittag. Was ist passiert – ist Leonide tot, ertrunken? Die Wahrheit ist erschreckender als die Fantasie.
Wunderbar tief-melancholisch, voll Liebe und Schmerz ist ‚Karl kann heute nicht dienen‘ und ‚Nehmen – genommen‘ beschreibt die Gefühle nach einer Session – Depression, Ekel, Scham oder Euphorie.
Sehr geil ist ‚Der Diener‘: Ein Sklave beschreibt, wie er einer fremden Frau dienen muss, beschreibt seinen Ekel, der perverserweise in Lust umschlägt: „[…] auf ihren Titten liegen Küchenkrümel […]; die Herrin befiehlt, ich lecke […]; Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht übergebe […]; Arschlecken – hätt′ ich lieber gesagt als gemacht.“
Zilli





