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Produkt-Details zu: Jahrmarkt der Masochisten
Sehr geil und sehr zu empfehlen..
Autor/Interpret: Cosette
CD, 81 Min., 2010, Hörbuch
Sehr geil und sehr zu empfehlen..
Autor/Interpret: Cosette
CD, 81 Min., 2010, Hörbuch
Die Geschichte ‚Jahrmarkt der Masochisten‘ aus Cosettes Buch „Demütig“ ist nun gut gelesen als Hör-CD erschienen.
Um 1900 zieht ein Jahrmarkt durchs Land, er kommt auch durch das Dorf der jungen Sioban. Doch es ist kein gewöhnlicher Zirkus, sondern eine Ausstellung von masochistischen Menschen.
Neugierig und sexuell angezogen schleicht sich Sioban ohne Wissen ihrer Eltern nachts zu dem Spektakel und begegnet dort allerlei Freaks, zum Beispiel einer jungen Masochistin, die eng verschnürt in einem Käfig ausgestellt wird und es genießt, über Hitze aufgehängt zu werden und Verbrennungen zu erleiden; einer Frau, die das Gefühl liebt, in eine kleine Kiste gesperrt zu werden; einer anderen, die sich als Fisch fühlt und in einem Aquarium wohnt; oder einem jungen Mann, der sich wie ein Fakir mit Nadeln foltern lässt.
Sioban erkennt, dass sie sich wünscht, an der Stelle dieser Menschen zu sein.
Die Autorin spielt mit Klischees und hinterfragt diese süffisant, denn die Leiter des Zirkus′, die nach außen als Sadisten erscheinen, sind nichts weiter als die Hüter der Masochisten, die aufpassen, dass diese in ihrer grenzenlos überbordenden Lust sich nicht selbst schaden, und niemand genießt das Geschehen mehr als die vermeintlichen Opfer.
Zilli
Um 1900 zieht ein Jahrmarkt durchs Land, er kommt auch durch das Dorf der jungen Sioban. Doch es ist kein gewöhnlicher Zirkus, sondern eine Ausstellung von masochistischen Menschen.
Neugierig und sexuell angezogen schleicht sich Sioban ohne Wissen ihrer Eltern nachts zu dem Spektakel und begegnet dort allerlei Freaks, zum Beispiel einer jungen Masochistin, die eng verschnürt in einem Käfig ausgestellt wird und es genießt, über Hitze aufgehängt zu werden und Verbrennungen zu erleiden; einer Frau, die das Gefühl liebt, in eine kleine Kiste gesperrt zu werden; einer anderen, die sich als Fisch fühlt und in einem Aquarium wohnt; oder einem jungen Mann, der sich wie ein Fakir mit Nadeln foltern lässt.
Sioban erkennt, dass sie sich wünscht, an der Stelle dieser Menschen zu sein.
Die Autorin spielt mit Klischees und hinterfragt diese süffisant, denn die Leiter des Zirkus′, die nach außen als Sadisten erscheinen, sind nichts weiter als die Hüter der Masochisten, die aufpassen, dass diese in ihrer grenzenlos überbordenden Lust sich nicht selbst schaden, und niemand genießt das Geschehen mehr als die vermeintlichen Opfer.
Zilli





