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Neulich habe ich einen Link gepostet, wenn man auf den klickte, kam Ort und Zeit der Veranstaltung. Und was fragten die Leute in ihren Antworten? Wo findet das statt und wann? Da ist mir mal wieder klar geworden, dass manche Dinge sich geändert haben, die mir unverständlich sind.
In diesem Fall haben die Leute vermutlich Facebook über ihre Smartphones besucht und dann eher den Text gelesen und nicht gemerkt, dass es Link zum Anklicken gibt. Vielleicht aber – und das denke ich viel eher – sind die Leute es inzwischen gewohnt, dass man ihnen alles häppchengerecht und gut aufbereitet serviert, aber nicht zu viel Text, möglichst mit einem bunten Bild garniert (niedliches Tier, schnucklige Frau) oder besser noch mit einem Video, in dem sich jemand zu Affen macht.
Das Netz nutzt seine Schein-Realität wie einen Filter, den man prima über das reale Leben stülpen kann, damit man nur das sieht, was zur eigenen Welt passt. Und wenn es in dieser Welt etwas gibt, was man verabscheut, hasst oder auch nur einfach nicht mag, dann kann man auch gleich die grobe Axt rausholen oder den Strick mit dem man das Ungeliebte am nächsten Laternenpfahl aufknüpfen kann. Ist ja ohnehin alles nur virtuell und eigentlich nicht so gemeint (behaupten sie, wenn man sie direkt anschreibt und fragt, was mit ihnen los ist).
Neulich ist mir beim Blumen gießen etwas Wasser auf den unter mir liegenden Balkon getropft, dort hatte meine Nachbarin ihr Telefon liegen und das wurde dadurch nass. Sie kam wie eine Furie zu mir hochgelaufen und schrie herum. Es klang, als sei sie jetzt um einen Arm oder ein Bein ärmer.
Oder diese Unsitte sein Telefon auf der Party zu zücken, um mal eben ein Foto zu machen oder nachzuschauen, was online los ist. Ganz zu schweigen davon, dass manche Menschen wichtige Dinge nicht mehr Auge in Auge sagen können und sich stattdessen lieber per SMS trennen oder den Beziehungsstatus in ihrem Lieblingsforum auf Single setzen, statt mit dem andern zu sprechen.
Doch geht es hier nicht um eine Klage über die Verhältnisse, wie sie nun einmal sind. Stattdessen stellt sich mir eher die Frage, wie reagiere ich auf diese Entwicklungen. Dass ich inzwischen nur noch 30 Prozent meiner Büro-Mails ins Postfach bekomme und der Rest mich via PN oder öffentlicher Frage auf Facebook oder in der Sklavenzentrale erreicht. Geschenkt.
Galt es bisher in Gesprächen mit einem neuen Partner über persönliche Vorlieben zu sprechen um eine gemeinsame und für beide befriedigende erotische Situation zu schaffen und vielleicht noch vorher zu klären, was man sonst so mag und was nicht (Kino, Essen, Sport etc.). So sollte man heute zumindest schon am Anfang klären, wie das Kommunikationsgebaren auf welchen Kanälen ist. Denn auch wenn der eine oder andere seine Beziehungsstreitereien via Facebook öffentlich nacherlebbar macht, so gibt es immer noch Leute, die das unziemlich, taktlos und demütigend finden, was für andere scheinbar ganz normal ist.
Im SM-Handbuch haben wir ja einen Vorlieben-Fragebogen. Der müsste dann ganz dringend erweitert werden mit Fragen wie: Ist es Dir wichtig, Deinen Freunden in den sozialen Netzwerken mitzuteilen, was ich gestern mit dir angestellt habe? Lässt Du andere an Beziehungsdiskussionen teilnehmen? Magst Du es, wenn man öffentlich postet, ob Du eine Tracht Prügel aushältst oder eher empfindlich bist?
In diesem Sinne – für einen respektvollen Umgang miteinander auch online!

Matthias

Eine Leserin, die gerne anonym bleiben will, hat eine Replik dazu geschrieben und weil ich diese prima finde, haben wir jetzt eine Premiere:

Der Segen der „digitalen Demenz“

Wir müssen uns keine Telefonnummern mehr merken, und nicht mehr anstrengen um Informationen zu bekommen und verlieren uns in einer nicht existierenden Welt obwohl es auf unserem Planeten doch so viel zu entdecken gibt.
Ja, die neue Art der Kommunikation birgt viele gefahren, im Grunde genommen fast so viele wie eine Reise in ein Tropisches Land, ein Mofarennen oder ein Besäufnis auf der Reeperbahn.
Allerdings ist es auch einfacher Kontakt zu anderen aufzunehmen und so mancher der früher vor dem PC oder Vorm TV vereinsamt wäre, hat jetzt tausende bekannte und sogar Leute die er Freunde nennt.
Bei einigen wird derjenige sogar wissen was für ein Kaffee gerade getrunken wurde oder wie der Sex mit dem Partner ist. Viele Dinge die vorher geheim oder verschlossen sind, sind nun öffentlich und aus den Problemen und Fehlern anderer kann man lernen. Viele Dinge die früher Stunden gedauert haben, gehen jetzt in Sekunden, einkaufen, Ausflüge planen, eine Party erstellen, Briefe schreiben und tausend Leute über positives wie negatives berichten.
Daraus ergibt sich pro Tag eine Menge Zeit die bestimmt 80 Prozent der Leute dazu nutzen um etwas Produktives zu machen, und wenn nicht für sich, dann auch oft für andere.
Ja, es nervt wenn das gegenüber gerade auf dem Handy tippt, vielleicht Teil dieser aber auch gerade der Welt mit wie bescheuert er diese Pegida-Demostranten findet oder verhindert durch ein paar nette Worte, dass jemand sich einsam fühlt.

Die folgenden Generationen werden wieder eine Art der Kommunikation mit sich bringen über die wir uns dann wundern, aber hey, auf alle Fälle werden die dann gelernt haben das es im Supermarkt gar nichts bringt nach Süßigkeiten zu brüllen, die jetzigen Eltern bemerken es nämlich gar nicht mehr, weil sie in aller Ruhe ihre E-Mail checken...
das alles ist eine sehr vereinfachte und noch einseitigere Betrachtungsweise, die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

Anonym

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