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2018-09-21

Mitgliederversammlung der BVSM e.V.

Der Vorstand der Bundesvereinigung Sadomasochismus e.V. (BVSM e.V.) hat für Sonntag, den 21. Oktober 2018 mit Beginn um 11:00 Uhr zur diesjährigen Ordentlichen Mitgliederversammlung nach Frankfurt/Main eingeladen.

Veranstaltungsort
Gewerkschaftshaus, Clubraum 4
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main

Dieses Jahr steht auch eine Neuwahl des Vorstandes an.

Bis dato wurden zwei Anträge gestellt:

Einrichtung eines AK FLR
Begründung: In den letzten 10 Jahren ist unter dem Schlagwort "FLR - Female Led Relationship" einiges in Bewegung geraten. Dahinter verbirgt sich nicht nur ein anderes Wort für D/s-Beziehungen mit Femdom Lifestyle sondern ein richtiggehendes Konzept für eine echte, lebbare Alternative zu vorherrschenden Beziehungsformen. Es gibt Stufen- und Lebensbereiche-Modelle. Einige Grundsätze wie das der "caring domination" sind vorbildlich für D/s-Beziehungen aller Art. Während es für reinen SM bereits einige akzeptierte Grundsätze gibt, fehlen diese für den D/s-Bereich.

Dennoch gibt es eine Vereinnahmung des Begriffs in Porno- und Kopfkino-Seiten, die es inbesondere mit Keuschhaltung und Cuckolding in Verbindung bringen, teilweise gleichsetzen. In dieser Phase ist die seriöse Besetzung des Begriffs mit den vorhandenen lebbaren Konzepten besonders wichtig.

Die meisten Protagonisten dieser Beziehungsform kommen derzeit noch aus der BDSM-Szene oder hatten zuvor auch dazu Kontakt, das Konzept geht aber weit darüber hinaus und wird zunehmend auch für Eheberater und Sozialwissenschaften interessant und hat gesellschaftliche Bedeutung über die BDSM-Szene hinaus.

Für die BDSM-Szene bietet es die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Strömungen, die uns bisher eher skeptisch bis ablehnend entgegen stehen z.B. Feministinnen.

Entstanden sind dazu bisher neben einigen deutschsprachigen Webseiten und Buchautorinnen diverse Gruppen: uanbhängige FLR-Community mindervasforum, Zirkel FLR in der SZ, Gruppe FLR in der SZ, FLR-Gruppe im Joyclub, Themen in fetlife und neben unsinnigen auch eine brauchbare Gruppe in facebook. Der SZ-Zirkel betreibt seit einem Jahr auch einen regelmäßigen Stammtisch in Köln, mit dem Berlin Femdom Munch wird zusammengearbeitet. Der Antragsteller ist im Zirkelrat in der SZ und Initiator des Kölner Stammtischs darüber hinaus noch Mitglied im minervasforum und der facebook-Gruppe, die Admina des Zirkels ist auch in der Joyclub-Gruppe. Die Vernetzung der verschiedenen Gruppierungen ist bereits im Gange.

Der AK hätte das Ziel, diese Vernetzung auf ein höheres Niveau zu heben und als Ansprechpartner gegenüber Beratungsstellen und Wissenschaft zu dienen und nebenbei noch die Aktiven in diesen Communities für die BVSM zu gewinnen.

Eine kleine Fachtagung zum Thema im Herbst 2019 ist angedacht und sollte dann natürlich den AK als Veranstalter haben.

Einrichtung eines AK LGBT

Begründung: Auch wenn die BDSM-Szene an vielen CSD-Veranstaltungen teilnimmt und dabei implizit davon ausgeht, BDSM an sich sei schon so etwas „queer“, sind die meisten Gruppen und Stammtische aus denen wir kommen und unsere Mitgliedsorganisationen überwiegend heterosexuell orientiert.

Die Zusammenarbeit mit der schwulen oder lesbischen SM-Szene hat sich in den vergangenen 10 Jahren nicht verbessert, sondern man geht eher noch mehr getrennte Wege. In den großen Communities sind Homosexuelle absolute Minderheit und Bisexualität spielt meist ausschließlich als Spielvariante eine Rolle aber nicht als sexuelle Orientierung. Lediglich Transgender von Crossdressern bis Transsexuellen sind in unseren Reihen häufiger zu finden.

Die heterosexuelle BDSM-Szene spiegelt im Umgang mit LGBT die Breite der Gesellschaft wieder, Distanz oder gar Diskriminierung sind im Einzelfall nicht auszuschließen.

Viele politischen Gruppen, mit denen wir zusammenarbeiten möchten, haben eine eigene AG Queer.

Ein eigenständiger AK Queer, oder besser LGBT, hätte demnach folgende Aufgaben:

- Ansprechpartner für die LGBT-Leute, die bereits in unserer Szene sind

- Auseinandersetzung mit Diskriminierung in den eigenen Reihen

- Direkter Ansprechpartner für entsprechende AG Queer der Parteien

- Direkter Ansprechpartner für die Beteiligung an CSD-Vranstaltungen

- Intensivierung der übergreifenden Zusammenarbeit mit der homosexuellen BDSM-Szene

Weitere Anträge können bis zum Samstag, 20. Oktober, noch per E-Mail an den BVSM e.V.-Vorstand eingereicht werden, oder als Initiativanträge während des Beginns der MV.

Die voraussichtliche Tagesordnung sowie ddere vorbereitung findet man auf der BVSM e.V.-Website.

er BSM e.V.-Vorstand freut sich auf eine zahlreiche Beteiligung und konstruktive Mitgliederversammlung.

Autor: Werner

2018-09-21
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