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Psychopathinnen

Psychopathinnen
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Psychopathinnen
Mir gefällt diese Mischung aus packend geschriebenen Fallgeschichten und passendem theoretischen Wissen. Wem die rein theoretischen Kapitel „zu dröög“ (plattdeutsch für trocken) sind, kann ja auch erst zur Unterhaltung alle Fallbeispiel lesen.

Autor/Interpret: Lydia Benecke

Paperback, 430 Seiten

Dieses Buch ist der wahre Grund, warum Lydia uns in den letzten beiden Jahren nur unregelmäßig neue Folgen der „Psychokiste“ liefern konnte. Dem Druck des Verlags, unter dem erfolgreiche Autoren stehen, möchte ich nicht ausgesetzt sein. Die Deadline rückt immer näher und viele Seiten sind noch weiß. Auf jeden Fall hat sich die Wartezeit gelohnt.
Frauen als Mörderinnen sind erst in den letzten Jahren Objekte forensicher Forschung geworden. Sie gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen. Doch wenn die Psychopathie sich in ihre Seele frisst, töten sie ebenso grausam wie Männer – und häufig eiskalt geplant.
Wie schon in ihrem Buch über Sadisten nimmt Lydia sich einzelne Fallgeschichten vor, beschreibt spannend wie im Krimi den Gang der Dinge bis die Frauen zu Mörderinnen werden. Im ersten Kapitel „Die Liebe einer Mutter“ blättert Lydia auf 150 Seiten minutiös die Geschichte von Diane Downs auf, die in den 1970ern ihre drei Kinder tötete. Ihre Geschichte wurde unter dem Titel „Small Sacrifices“ als Buch ein Bestseller und auch später mit Farrah Fawcett und Ryan O’Neal verfilmt.
Was ist Diane in Kindheit, Jugend und als junge Erwachsene passiert? Wer hat sie dazu gemacht, was sie wurde? Wenn in der Biographie ein psychologisches Thema angesprochen wird, schreibt Lydia direkt dazu alles Wissenswerte leicht verständlich auf markierten Seiten: Sexueller Missbrauch, Pädophilie, histrionische Persönlichkeitsstörung …
Im zweiten Kapitel werden drei weitere Fallbeispiele vorgestellt: Roberta, Anna und Emily. Der amerikanische Psychiater Hervey M. Cleckley hat in seinen Veröffentlichungen in den 1940er Jahren das erste Mal der weiblichen Psychopathie Beachtung geschenkt. Der theoretische Rahmen im nächsten Kapitel ist gut verständlich und übersichtlich.
Wer treuer interessierter Leser der Psychokiste in den Schlagzeilen ist und vielleicht auch Lydias beide ersten Bücher kennt, wird einiges wiedererkennen, hier aber auch durch viel Neues sein Wissen weiter untermauern.
Nun theoretisch versierter wenden wir uns dem bekannten Fall von Susan Smith, dem gefallenen Engel, zu. Dieser Kriminalfall weist erstaunliche Parallelen zum Fall von Diane Downs auf. Beide Frauen haben in ihrer Ausprägung und Gewichtung sehr unterschiedliche Psychogramme, die Lydia in Tabellenform gegenüberstellt. Extremfälle weiblicher Psychopathie runden das Buch ab.

Geli

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