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Mitfiebern, ratlos sein wie Petra, nach neuen Erfahrungen suchen, Erfüllung finden ...
Richtig nahegegangen sind mir die Gedanken Petras über das Ende der Beziehung zu Michael und ihr Mailsaustausch.

Autor/Interpret: Ellinor Ehrhardt

Paperback, 484 Seiten

Petra ist 50+. Sie ist verheiratet, hat einen guten, sicheren Job und eine erwachsene Tochter. Aber zufrieden ist sie nicht. Sie hatte schon immer SM-Fantasien. Jetzt fasst sie endlich den Mut, diese auch in Wirklichkeit auszuleben. Über eine Online-Kontaktanzeige lernt sie Michael kennen. Der Weg über den virtuellen Austausch bis zum ersten Treffen auf einem Parkplatz und der ersten Session ist kurz.
Vorsichtig und mit Gefühl gibt er Petra ihre ersten Spankingerfahrungen. Sie vertraut ihm sofort. Die Erlebnisse aus den anfänglichen Treffen bewirken einen Dammbruch in ihrer Gefühlswelt. Die lange aufgestauten sexuellen Energien, unerfüllten Sehnsüchte und zerronnenen Hoffnungen verschaffen sich massiv Gehör. Aber sie will auch Befriedigung und Sex, bleibt aber unbefriedigt im Regen stehen. Als sie mehr will, als Michael bereit ist zu geben, ist erst einmal Sendepause zwischen ihnen.
Petra ist angefixt. Sie trifft sich mit anderen und nennt das „Weideerlebnisse“. Ich finde die Beschreibungen der verschiedenen Typen urkomisch. Vom Besitzertyp, Angelertyp, Spielertyp bis zum „Unsichtbaren“ beschreibt sie 14 Männertypen und ich rufe innerlich beim Lesen: „Ja, ja, ich kenne sie alle!“.
Aber bei allen neuen Erfahrungen geht ihr Michael dabei nicht aus dem Kopf. Mit einem unschlagbaren Angebot nimmt sie wieder Kontakt zu ihm auf und er beißt tatsächlich an. Es geht mit den beiden in die nächste intensive Runde. Petra sticht der Hafer und sie provoziert „den Meister“ immer mehr und äußert ihre Wünsche auch nach Demütigung. Die soll sie dann auch bekommen. Mehr als ihr lieb ist. In diesen „Scheißkerl mit Hornhaut auf der Seele“ verliebt sie sich. Als Spiel und Realität sich vermischen, lässt er sie eiskalt fallen.
Petra schiebt weitere, meist virtuelle Weideerfahrungen dazwischen. Sie nimmt Kontakt zu Frauen auf: der Switcherin Hannah und Lady Soraya.
Ellinor Ehrhardt hat einen wunderbaren autobiografischen Roman geschrieben. Mich stört nur der Untertitel ‚Verrückte Wechseljahre’, der potentielle Leser und Leserinnen vielleicht auf die falsche Fährte führt und vom Lesen des Buches abhalten könnte. Denn es hat nun wirklich nichts mit dem Alter zu tun, wann Frau ihre ersten Erfahrungen mit Spanking / SM macht. Die ausführlichen Beschreibungen der Sessions – real wie virtuell - und Petras Gedanken lassen uns bei allem dabei sein als stille Beobachter.

Geli

Leseprobe:
Denken kann ich nichts, aber ich begehre plötzlich diesen Michael, wie ich noch niemals einen Mann begehrt habe. Ich möchte immer weiter von ihm berührt, gestreichelt und genommen werden. Es muss unendlich schön sein, von einem Mann genommen zu werden, wenn der Körper so vollkommen auf Empfang eingestellt ist. Unwillkürlich winkle ich meine Beine an. Ich wünsche mir so sehr, er würde sich neben mich legen und mich mit seiner warmen Hand berühren. Er tut es nicht. Sollte ich etwas sagen? Ich kann nicht oder ich traue mich nicht. Jetzt geht er aus dem Zimmer und ins Bad nebenan. Ich höre ihn in einem Schrank kramen. Nun bin ich mir sicher, dass ich gleich „wirkliche körperliche Liebe“ erlebe. Es ist ein gefühltes Versprechen. Es muss einfach so kommen.
Er kommt zurück. Mit einem Gegenstand krault er mir die Kopfhaut. Mir läuft Gänsehaut über den gesamten Körper. Es ist himmlisch. Bitte komme zu mir! Bitte lege dich neben mich und berühre mich! Alles was ich denken kann, sind diese Bitten. Sollte ich es aussprechen. Nein. Er wird den richtigen Zeitpunkt wissen. Er wird es genau dann tun, wenn es für ihn und mich richtig ist.

Der sechste Hieb hat gesessen, wie alle davor ebenso! Ich habe es geschafft!
Ja, es ist eine riesengroße Leistung, erfüllend, bereichernd und unvergesslich. War es das auch für ihn? Eigentlich sind wir damit zu wirklichen Gefährten geworden. Gefährten, die gefährliche Wege über Abgründe gehen könnten. Doch dann: Der Kerl verhält sich kühl wie ein Eiswürfel im Winter? Er verweigert mir die unbedingt fällige Umarmung! Nach diesen Hieben! Den Rohrstock quer vor der Brust, so hält er mich auf Abstand. Ich kann nichts denken, umfasse instinktiv seine Handgelenke und kämpfe mit den Tränen. Eine unglaubliche Bitterkeit steigt in mir hoch und schnürt die Kehle zu. Meine zitternden Hände arbeiten sich ganz langsam seine Unterarme bis zu den Ellenbogen vor. Meine Stimme ist kaum noch in der Lage ein einziges Wort zu formen. „Bitte!“
Bruchteile von Sekunden vergehen, die zur gefühlten Ewigkeit werden. Ich fühle, wie mich der Abgrund hinab zieht. Dann! Endlich! Er legt den Rohrstock weg, nimmt mich in die Arme! Ich hauche ein „Danke“ und die Unendlichkeit sinkt in meine Seele. Er hält mich fest, atmet ganz tief ein und bekommt eine Erregung! Soll ich drauf eingehen, auf das, was ich da gerade bei ihm spüren kann? Ich lasse es intuitiv bleiben. Der Moment ist zu schön für jegliche andere Regungen. Einfach nur genießen. Ich lehne meinen Kopf an seine Brust, fühle die Wärme seines Körpers, die Geborgenheit der Umarmung. Auch er ist ganz still. So fühlen sich wahre Glücksmomente an.
Eine wunderbare Lehre!

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