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Fest der Finsternis

Fest der Finsternis
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Fest der Finsternis
Und wem noch ein paar gute Argumente fehlen in Diskussionen mit Vanillas findet hier einiges an Stoff, was er Kleinkariertheit, Unverständnis und Bigotterie entgegen setzen kann.

Autor/Interpret: Ulf Torreck

Paperback, 670 Seiten

Im eigentlichen Sinne ist dieser historische Thriller kein SM-Buch. Aber ich fand das Buch hervorragend, spannend, unterhaltsam und lehrreich. Das Besondere an diesem Roman ist, dass der Polizist, konfrontiert mit einem bizarren Mord, sich den Marquis de Sade als Ratgeber dazu holt, weil der sich ja mit bizarren Dingen auskennt.
Bei meinem Schriftwechsel mit dem Autoren, schrieb mir Ulf Torrek:

„Aber Sade steht ja nicht nur für eine bestimmte Art Sex zu treiben – sondern war auch bisexuell und ein großer Feind der Kirche, die Sex ja einzig in der Ehe verortete und sämtliche sexuellen Praktiken außer der Missionarsstellung als „Perversität“ verdammte. Der Kriminalfall im Buch ist so gebaut, dass einer der Ermittler, Marais, der Polizist, ab einem bestimmten Punkt glaubt von Gott auf eine heilige Mission geschickt worden zu sein, eine angebliche Satanistenverschwörung aufzudecken und auszurotten. Sade, als Vertreter der Aufklärung, zweifelt an der Existenz dieser Satanistensekte und beide fechten während ihrer gemeinsamen Ermittlung ein intellektuelles Duell darüber aus, wer denn nun Recht hat. Sade gewinnt. Marais Glaube an seinen gut katholischen Gott wird erschüttert, fast zerstört. Aber das macht ihn auch toleranter gegenüber Leuten, die ihr Leben anders leben als die Heilige Mutter Kirche in Rom das vorschreibt.“

Ich fand das Buch war wie ein guter Wein, der so herrlich genussvoll die Kehle herunter rinnt, dass man gar nicht aufhören möchte. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und alle Mittel zu deren Durchsetzung sind erlaubt. Die Handlung spielt in Paris zur Zeit Napoleons.

Matthias

Fest der Finsternis
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