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Sünde in Schwarz

Sünde in Schwarz
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Sünde in Schwarz
Die erfrischende Erzählweise und die geschickt miteinander verwobenen Spannungsbögen in der Geschichte, haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn das Rad hier nicht neu erfunden wurde, hat man ein schönes Leseerlebnis.

Autor/Interpret: Angelique Corse

Paperback, 272 Seiten

Chris Schober der Millionärssohn, der alles hat – nur nicht die Unterwerfung der widerspenstigen Gothic–Lolita Melissa. Als Dom ist Chris bei den Damen sehr gefragt. Es ist ein Leichtes für ihn, immer wieder neue Spielpartnerinnen für gemeinsame Ausflüge in die Welt des SM zu finden. Ungezügelt wandelt er auf den Pfaden des Lustschmerzes und genießt seine Exzesse aus Schmerz, Qual und Dominanz. Nur die 18-jährige Gothic-Göre verweigert sich vehement. Sie ist weder an seinem Reichtum, noch an ihm und seiner Dominanz interessiert. Eine ganz neue Erfahrung für den verwöhnten Erfolgsmenschen.
Wird es ihm gelingen, Melissa zu unterwerfen und mit ihr gemeinsam die aufregende Welt des SM zu erforschen?
Welche Rolle spielt der eifersüchtige Bruder Garet und der gewalttätige Vater von Melissa, welcher ein düsteres Geheimnis hütet?
An dieser Stelle der gute Rat – wer selber liest, ist klar im Vorteil – es lohnt sich.
Als ich das Cover und den Klappentext in Augenschein genommen hatte, dachte ich:
„Na toll“, wieder so ein Shades of Grey-Abklatsch. Einer dieser, für mich inzwischen öden, erotisch verklärten SM- Soft-Romane, in denen der Millionär das arme kleine Mädchen im Nu zu seiner devoten Lustsklavin macht.
Gothic-Lolita hat mich dann schon schmunzeln lassen, weil ich ja selbst seit Jahren in der Scene unterwegs bin. Ich hatte da ein Bild vor Augen und fand die Vorstellung sehr amüsant – der reiche Schnösel und Schönling und das Gothic-Girl. Welten treffen aufeinander. Die Autorin versteht es geschickt, diese Gegensätzlichkeiten herauszuarbeiten.
Ich bin gespannt auf das nächste Werk. (Siehe dazu auch das angehängte Interview mit der Autorin)

Dianara

Interview des Blue Panther Verlages mit der Autorin (siehe Rezi S.82)

Stelle dich einmal kurz vor.
Hallo! Mein Name ist Angelique Corse, bin noch 33 Jahre alt und wohne in Deutschland. Nach einer Ausbildung im Büro-Bereich entschied ich 2015, mich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Ich veröffentlichte unter verabschiedenden Namen in unterschiedlichen Genres. 2018 erschien „Sünde in Schwarz“ im Blue Panther Books Verlag.

Wie bist du zur Erotik gekommen?
Ich habe schon mit sechzehn Jahren angefangen, heimlich die Erotik-Filme im Fernsehen zu schauen. Das war eine sehr angenehme Erfahrung für mich. Noch heute mag ich Softcore lieber als Hardcore, weil letzterem meiner Meinung nach die Ästhetik fehlt.
Mit circa einundzwanzig habe ich angefangen, Erotikromane zu lesen. Sie haben mich sehr fasziniert, egal ob, SM, Fantasy oder Vanilla. Seitdem habe ich es zumindest immer für möglich gehalten, etwas in der Richtung zu schreiben. Aber bis es wirklich dazu kam, sollte noch einige Zeit vergehen.

„Sünde in Schwarz“ ist laut Beschreibung ein „Erotischer SM-Roman“. Sind die erotischen Szenen reine Fiktion? Oder bewegst du dich selbst im SM-Bereich?
(lächelt) Ich war achtzehn, als ich begann, mich mit dem Thema SM auseinander zu setzen. Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Ab 2011 begann ich dann entsprechende Nachtclubs aufzusuchen, vorwiegend in Berlin. Meine Favoriten sind das „Insomnia“ und das „Darkside“, letzteres hatte einen gewissen Einfluss auf den Roman.
Meine Erfahrungen in beiden Locations sind sehr positiv und obwohl die Neigungen manchmal auf den ersten Blick ein wenig seltsam scheinen, z.B. begegnete mir dort einmal eine lebendige Fußmatte, war der gegenseitige Respekt untereinander immer gegeben. Ein „Nein“ heißt dort auch wirklich Nein.
Man sollte jedoch keine Probleme mit nackter Haut oder sexuellen Akten haben, denn da wird Toleranz erwartet.

Neben heißen Szenen spielen auch Andeutungen von Inzest, häuslicher Gewalt und Missbrauch eine Rolle.
Wie bist du auf diese Ideen gekommen?
Zum Glück ist dieser Teil überwiegend nicht autobiografisch. Das einzige, was ich mit Melissa gemeinsam habe, sind ein paar von ihren Kleidern.
Einen Großteil habe ich aus Reportagen, Berichten und ähnlichem. Ich denke, hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte, die mitunter nicht rosig ist.

Allgemein gefragt: Was inspiriert dich beim Schreiben?
Seit meinem sechzehnten Lebensjahr bewegte ich mich als Edelgothic in der Szene. Sowohl die Menschen als auch die Musik dort sind sehr inspirierend. Den Hauptanteil an „Sünde in Schwarz“ trägt die Musik von „Lord of the Lost.“
Bevor ich mit dem Schreiben beginne, erstelle ich regelrechte Soundtracks, in der Regel ist es eine Mischung aus thematisch passenden Songs, Gothic-Klängen und Chillout.
Wie sieht dein Schreiballtag aus?
Ich stehe in der Regel zwischen sechs und halb sieben auf, esse eine Kleinigkeit und gehe gleich an den PC, um Neuigkeiten anzuschauen. Dabei bestücke ich meine Autorenseiten. Je nachdem, was anfällt, lese oder schreibe ich danach ein wenig. Um acht Uhr frühstücke ich und mache mich danach zurecht. In der Regel schreibe ich sechs Stunden und mehr am Tag. Aber wie gesagt, das hängt davon ab, was ansteht. Wenn ich unterwegs bin, reduziert es sich natürlich dementsprechend.

A propos unterwegs sein. Wo kann man dich treffen?
Ich besuche regelmäßig die Buchmessen in Leipzig und Berlin. Ich hoffe, es eines Tages auch nach Frankfurt zu schaffen. Lesungen sind mit Angelique Corse noch nicht geplant. Aber ich denke, es würde mir Spaß machen.

Was können die Zuschauer/Leser erwarten, wenn sie dich auf der Bühne sehen?
Ich versuche, den Leser, das Gefühl des Buches so gut wie möglich zu vermitteln. Dazu zählen unter anderem Gesten. Danach nehme ich mir stets ausreichend Zeit, um Fragen zu beantworten.

Was trägst du auf deinen Lesungen?
(lächelt) Obwohl ich erotischer Kleidung wie Lack und Leder nicht abgeneigt bin, ist es doch schwierig, dort etwas zu finden, was man sorglos im Alltag tragen kann. Ein Großteil dieser Kleidung würde im Alltag leider für Missverständnisse sorgen.
Bei meinen Lesungen als Angelique werde ich eher meine Gothic Lolita Kleider tragen. Das passt auch besser zum Buch bzw. zu den Charakteren.

Was ist dein größter Wunsch bezüglich deines Schreibens?
Generell möchte ich natürlich, wie viele Autoren, mit Schreiben mein Lebensunterhalt verdienen. Auch wenn der Weg dorthin sehr schwierig ist, gebe ich niemals auf.
In Bezug auf „Sünde in Schwarz“, werde ich, wenn alles klappt, im Oktober auf meine Muse treffen. Ich hoffe sehr, dass ihm das Buch gefällt.

Was sind deine Zukunftspläne?
Was können wir von Angelique Corse erwarten?
Ich habe vor kurzem die Zusage für ein zweites Buch bekommen, das im Sommer 2019 erscheinen wird. Dabei handelt es sich wieder um einen SM-Roman, diesmal mit historischen Hintergründen.
Ansonsten werde ich definitiv weitere Erotikromane unterschiedlicher Art verfassen. Ich habe eine breite Palette im Kopf und meine Inspiration schweigt selten. Jedoch wird es nicht immer zwangsweise SM sein.
Ein paar letzte Worte. Genießt euer Leben, nehmt euch Zeit für die schönen Dinge
und umarmt, wen ihr wollt.

Angelique Corse

Sünde in Schwarz
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